{"id":105,"date":"2025-02-06T16:52:36","date_gmt":"2025-02-06T15:52:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gkvie.at\/?page_id=105"},"modified":"2025-02-06T16:52:36","modified_gmt":"2025-02-06T15:52:36","slug":"frankreich-2024","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.gkvie.at\/?page_id=105","title":{"rendered":"Frankreich 2024"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><\/h1>\n\n\n\n<p id=\"block-57e94e9f-2d1d-4931-9803-090b7e3336a5\"><strong>Donnerstag, 20.06.2024, Wien &#8211; Aschaffenburg, 726 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-2c03bdb4-36f1-4122-8ab8-dabeef87fbc3\">Gegen 11:30 kommen wir von zu Hause weg. Staus und Baustellen halten uns immer wieder auf. Um 20:15 kommen wir auf unserem \u00dcbern\u00e4chtigungsplatz, einem Parkplatz beim Schloss Sch\u00f6nbusch bei Aschaffenburg (N 49\u00b0 57&#8242; 51.84&#8243;, E 9\u00b0 6&#8242; 30,28&#8243;) an.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-d5455e45-d67b-4726-9b3a-7f44cff73932\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/tag1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/tag1.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist tag1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-7465daef-6c98-43e3-87e8-2af75936b585\"><strong>Freitag, 21.06.2024<\/strong>, <strong>Aschaffenburg &#8211; Tournai, 550 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-ba68ad80-5fb9-4732-a420-7911567c56c9\">Beim Fr\u00fchst\u00fcck begann es zu regnen. Wegen Stau auf der Autobahn K\u00f6ln f\u00fchren wir auf der Bundesstra\u00dfe \u00fcber die Mosel, wo es wieder sonnig war. Mittagessen im Mosel-Weinort P\u00fcnderich. Auf der Weiterfahrt nach Belgien kamen wir immer wieder in heftigen Regen. Und Staus hielten uns immer wieder auf. So kamen wir erst gegen 19:30 nach Tournai. Regen ist vorbei, es scheint wieder die Sonne.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-4ce1eeae-aa4d-42af-9623-309139e0b87e\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img_4450.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img_4450.jpg?w=683\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist img_4450.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-21d66c93-f01a-4fd5-a9d0-43a95b56359d\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/tag2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/tag2.jpg?w=940\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist tag2.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-f456e9c0-ea5b-4d10-ab32-573cc399c909\"><strong>Samstag, 22.06.2024, Tournai &#8211; Calais, 153 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-5154d044-768f-47e0-9d87-66e24814e67c\">In der Nacht hat es mal geregnet und dann wieder leicht beim Fr\u00fchst\u00fcck, aber w\u00e4hrend unserer Stadtbesichtigung kam sogar die Sonne heraus. Die mittelalterliche Altstadt von Tournai ist gut erhalten und sehr nett. Die Kathedrale Notre-Dame wird gerade renoviert. Besonders sehenswert auch der Glockenturm Belfried (der \u00e4lteste Belgiens) und die Pont des Trous, eine Br\u00fccke \u00fcber den Escault.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-fdabf38c-db8a-4c2e-948d-7e592f50f7ee\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/tournai.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/tournai.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist tournai.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-093e69d9-7038-46ca-a8a3-6da364675a50\">Gegen 13 Uhr verlie\u00dfen wir Tournai und fuhren weiter nach Lille. Nach einiger Suche fanden wir schlie\u00dflich einen Parkplatz an der Avenue Vauban. Die Altstadt ist ebenfalls sehr sch\u00f6n, aber extrem belebt, vor allem junge Leute. Sehenswert der Place du General-de-Gaulle mit der alten B\u00f6rse. Eine S\u00e4ule in der Mitte des Platzes erinnert an die Belagerung durch die \u00d6sterreicher im Revolutionskrieg von 1792. Weiters die Neue B\u00f6rse im Stil der fl\u00e4mischen Renaissance und die Kathedrale Notre-Dame-de-la-Treille. Sie wurde erst 1854 im neugotischen Stil als monumentaler Schrein f\u00fcr das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Treille begonnen und 1999 mit der modernen Westfassade vollendet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-0ab0ae88-101e-4319-a0ca-aec7b6720b4f\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/lille_place-du-general-de-gaulle.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/lille_place-du-general-de-gaulle.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist lille_place-du-general-de-gaulle.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-cb8e406a-583e-42ec-bcb5-f7ff77d966b1\">Gegen 18 Uhr verlie\u00dfen wir Lille und fuhren weiter nach Calais. Den Platz auf Park4Night gibt es nicht mehr, daf\u00fcr einen gro\u00dfen kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-c86c2d91-0dc8-48fd-b606-fc0af848dd8c\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/tag3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/tag3.jpg?w=526\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist tag3.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-cda93d24-7db3-47bd-a454-4b632b1e2dc7\"><strong>Sonntag, 23.06.2024, Calais &#8211; Boulogne-sur-Mer, 47 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6de1475b-1e75-417f-bbda-286ff8a9c5ad\">Heute war ein wundersch\u00f6ner Tag. Blauer Himmel, Sonnenschein und recht warm. Am Vormittag besichtigten wir die Altstadt von Calais mit H\u00f4tel de Ville und der Figuren-Skulptur &#8222;B\u00fcrger von Calais von Rodin. Diese erinnert an die englische Belagerung von 1346\/1347 und das heroische Angebot von 6 M\u00e4nnern, ihr Leben f\u00fcr das der Stadtbewohner zu opfern. Am Nachmittag fuhren wir dann die Opalk\u00fcste nach S\u00fcden bis Boulogne-sur-Mer, mit einem Halt am Cap Blanc-Nez mit den 134 m hohen Kalksteinklippen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-55f755c1-c519-4a72-a80b-d3da42ffe9b0\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/calais.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/calais.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist calais.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-49738832-bc73-48b7-88fd-0762300e0680\">Montag, 24.06.2024, <strong>Boulogne-sur-Mer &#8211; Le Crotoy, 84 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-c370c962-f278-4114-98da-6d669ea54082\">Wir fuhren die C\u00f4te d&#8217;Opal nach S\u00fcden und wollten wieder ans Meer. Wir versuchten es bei Le Touquet-Paris-Plage, aber vergebens. Der Ort ist zu mond\u00e4n. Teure Hotels und keinerlei M\u00f6glichkeit, mit dem Camper stehen zu bleiben. Ohne das Meer auch nur gesehen zu haben, kehrten wir um und versuchten unser Gl\u00fcck in Berck-sur-Mer. Dort fanden wir einen riesigen Parkplatz, ca. 100 m vom Strand entfernt. Der Parkplatz war zwar kostenpflichtig, aber die 40 Cent f\u00fcr 2 Stunden konnten wir uns leisten. Mittagessen im L&#8217;Horizon, das Men\u00fc Vorspeise und Plat um \u20ac 18,20. Um 15:15 nach Ablauf des Parktickets fuhren wir dann zur Baie de Somme nach Le Crotoy auf einen Stellplatz, durch D\u00fcnen vom Meer getrennt und verbrachten den sp\u00e4ten Nachmittag am Strand. Zum Abendessen gab es dann Gegrilltes.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-8cc35f63-d613-47d0-a83d-9881eb50dc6e\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/berck.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/berck.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist berck.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-eb1417e0-8909-499b-bac5-854008d2e056\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/grillen1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/grillen1.jpg?w=575\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist grillen1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-d89519c3-976d-4357-9e6a-8d35d618fe01\"><strong>Dienstag, 25.06.2024, Le Crotoy &#8211; Maison de la Baie de Somme, 23 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-f8dac141-ccba-4839-bbdd-9364661b66c8\">Wir fuhren weiter auf die s\u00fcdliche Seite des Baie de Somme auf den Gratisstellplatz beim Maison de la Baie de Somme. Mit dem Rad unternahmen wir einen Ausflug nach St-Valery an der Somme-Bucht und sahen hier den ersten Seehund nahe dem Ufer der Somme. Am Abend nach dem EM-Spiel \u00d6sterreich gegen Niederlande fuhren wir dann noch mit dem Rad zum ca. 4 km entfernten Le Hourdel Seehunde und V\u00f6gel beobachten. Die Seehunde lagen am etwa 1 km entfernten anderen Somme-Ufer und einige wenige schwammen die Somme herab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-1a88a6c5-eb4d-48b7-bd1d-2bac9c48751f\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/st-valery-sur-somme_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/st-valery-sur-somme_1.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist st-valery-sur-somme_1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-9df3bdda-2b2f-42ff-8791-07729a394716\"><strong>Mittwoch, 26.06.2024, Maison de la Baie de Somme &#8211; Rouen, 135 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-013038c7-1dde-46e6-9f19-7f829f7719d5\">Auf der Weiterfahrt nach S\u00fcden kamen wir zun\u00e4chst nach Ault, wo die Falaises (Klippen) und die Alabasterk\u00fcste, die sich bis Le Havre erstreckt, beginnen. Dann ging es weiter nach Le Tr\u00e9port. Le Tr\u00e9port ist ein nettes kleines St\u00e4dtchen, bis auf die Kirche Saint-Jaques aus dem 16. Jahrhundert ohne besondere Sehensw\u00fcrdigkeiten. N\u00e4chste Station war Neufch\u00e2tel-en-Bray, f\u00fcr seinen K\u00e4se bekannt, der 1035 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt wurde und damit als \u00e4lteste K\u00e4sesorte der Normandie gilt. Der Neufch\u00e2tel besteht aus pasteurisierter oder roher Kuhmilch, hat eine trockene, samtige Rinde und es gibt ihn entweder quadratisch oder in Herzform. Wir haben uns gleich mehrere Portionen im Supermarkt gekauft. Direkt vom Produzenten gibt es ihn leider nur an Samstagen am Markt. Auch Neufch\u00e2tel, wie viele andere Orte in der Normandie, litt unter den K\u00e4mpfen im 2. Weltkrieg stark, sodass auch hier die Kirche Notre-Dame aus dem 12. Jahrhundert das einzige interessante Baudenkmal ist. Schlie\u00dflich fuhren wir weiter nach Rouen auf einen Stellplatz auf der Seine-Insel. Dort stehen wir nun neben der Seine und genie\u00dfen nach einem hei\u00dfen Tag die k\u00fchle Brise.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-d6ba91b4-3b7b-4a93-91ee-d1750a33094e\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/ault.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/ault.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist ault.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-54cb26cc-bec9-4217-bf66-1eee33a951ab\"><strong>Donnerstag, 27.06.2024, Rouen &#8211; Norville, 73 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-9c2d2d9b-18da-44fe-a369-f3d1a8230b4f\">Trotz Kriegszerst\u00f6rungen hat Rouen ihr altert\u00fcmliches Aussehen bewahren k\u00f6nnen. Wir begannen unseren Besichtigungstour bei der Cath\u00e9dral Notre-Dame. Eindrucksvoll ist vor allem die Westfassade mit ihren drei Portalen und den \u00fcppigen Figurenschmuck. Der 151 m hohe Vierungsturm (der h\u00f6chste Frankreichs) wird gerade renoviert und ist einger\u00fcstet. Wir gingen weiter durch die engen Gassen mit den alten Fachwerkh\u00e4usern zur \u00c9glise Saint-Maclou, einem Meisterwerk der sp\u00e4tgotischen Flamboyant-Architektur. Nach dem Mittagessen besichtigten wir die Gros-Horloge und Belfroi (Torbogen mit der gro\u00dfen Uhr). Vorbei am Palais de Justice im Stil der Flamboyant-Gotik fuhren wir zum Place du Vieux-March\u00e9 mit der modernen \u00c9glise Saint-Jeanne d\u2019Arc, von au\u00dfen ist die Kirche den Flammen des Scheiterhaufens nachempfunden. \u00dcber den Tour Jeanne d\u2019Arc, in dem Jeanne d\u2019Arc gefangen gehalten wurde, fuhren wir wieder zur\u00fcck zum Camper und entlang der Boucles de la Seine (Seine-Schleifen) auf den Stellplatz in Norville.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-2ba71e30-06f1-4dad-b520-e4b98259cf5c\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/rouenl_2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/rouenl_2.jpg?w=683\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist rouenl_2.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-e3d38c5e-401c-4de2-abdb-7db2e1d3af33\"><strong>Freitag, 28.06.2024, Norville &#8211; La Rivi\u00e8re-Saint-Sauveur, 57 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-ca64172c-15a8-479d-a271-5a7c18ea09ac\">Heute stand Le Havre am Programm. Wir parkten uns am kostenlosen Aire de stationnement de camping-cars im Nordosten von Le Havre. Von dort sind es ca. 6,5 km ins Zentrum, wobei die ersten 1,5 km ganz sch\u00f6n bergab gehen. Das Stadtzentrum von Le Havre wurde 1944 von den Alliierten v\u00f6llig zerst\u00f6rt und wurde vom Pariser Architekten Auguste Perret, \u201eMeister des Stahlbetons\u201c basierend auf den Grundprinzipien \u00dcbersichtlichkeit, Einfachheit und Helligkeit neu aufgebaut. Breite Stra\u00dfen und quadratische H\u00e4userbl\u00f6cke folgen geometrischen Grunds\u00e4tzen. Le Havre ist eine interessante, aber nicht gerade sch\u00f6ne Stadt. Als erstes kamen wir zum Espace Oscar Niemeyer, einem Kulturzentrum mit Kinos, Bibliothek und Ausstellungsr\u00e4ume (Oscar Niemeyer ist Sch\u00f6pfer der brasilianischen Retortenstadt Brasilia). Im Volksmund wird das Kulturzentrum auch Petit Volcan, Yoghurtbecher oder Elefantenfu\u00df genannt. Anschlie\u00dfend kamen wir zur \u00c9glise Saint Joseph. Ihren 110 m hohen Turm kann man schon von Weitem sehen. Die Kirche ist den Opfern der Bombenangriffe gewidmet. Durch die zahlreichen kleinen Glasfenster wirkt der Innenraum hell und bunt. \u00dcber dem Altar im Zentrum der Kirche \u00f6ffnet sich der achteckige Laternenturm. Nach dem Mittagessen auf der Terrasse des Restaurants La Croisette mit einer k\u00f6stlichen Trilogie de poissons und Blick auf den Strand und das Meer, fuhren wir \u00fcber den Hafen, Kathedrale (eines der wenigen historischen Geb\u00e4ude der Innenstadt) und den Docks Vauban (einst Lagerhallen, jetzt Einkaufs-, Freizeit- und Kulturzentrum) bergauf, zur\u00fcck zum Camper. \u00dcber die Seine-Br\u00fccke Pont de Normandie steuerten wir einen Stellplatz in La Rivi\u00e8re-Saint-Sauveur an, f\u00fcr den morgigen Besuch des benachbarten Honfleur. Angekommen um 17:30 Uhr konnten wir den Abend noch in der Sonne vor dem Camper genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-abdab229-dadf-4c0e-bb07-f7d18814252d\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/le-havre_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/le-havre_1.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist le-havre_1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-9a2cf1fd-4aa0-4be3-959f-604a6292d543\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/2906.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/2906.jpg?w=969\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 2906.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-a7ee3df7-9219-44a2-80ae-da538a7a90d5\"><strong>Samstag, 29.06.2024, La Rivi\u00e8re-Saint-Sauveur \u2013 H\u00e9rouvillette, 65 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-7e030e8f-0b44-4d2e-8824-c77f0a58fe5a\">Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir mit dem Fahrrad in das 3,5 km entfernte Honfleur, die ber\u00fchmteste K\u00fcnstlerkolonie der Normandie. Der in Honfleur geborene Eug\u00e8ne Boudin wurde zu einem Wegbereiter des Impressionismus. Samstag ist hier Markttag und obendrein Wochenende, also wimmelte es in der Stadt nur so von Touristen. Besondere Attraktion des Ortes ist das Vieux Basin, das von sch\u00f6nen, alten, mit Schiefer verkleideten H\u00e4usern umrahmt wird. Unser Stadtspaziergang f\u00fchrte uns weiter, vorbei an zwei alten Waschh\u00e4usern zur Kirche Saint-L\u00e9onrad, dann zum Jardin du Tripot, \u00fcber enge Gassen zur Kirche Sainte-Catherine. Die Kirche wurde 1468, kurz nach Ende des Hundertj\u00e4hrigen Krieges in Holzbauweise errichtet, da sich die vom Krieg stark gezeichnete Stadt keinen Steinbau leisten konnte. Und damit ist diese Kirche die gr\u00f6\u00dfte Holzkirche Frankreichs. Am Markt kauften wir uns schlie\u00dflich Couscous, das wir auf einer Parkbank essen wollten. Da jedoch schwarze Wolken aufzogen, beschlossen wir, zur\u00fcck zum Camper zu fahren. Nach unserem Mittagessen brachen wir dann Richtung Caen auf. Wir wollten entlang der K\u00fcste zu den auf der Karte eingezeichneten Aussichtspunkte. Auf der schmalen Stra\u00dfe gab es jedoch keinerlei Parkm\u00f6glichkeit. Von Deauville fuhren wir dann landeinw\u00e4rts zum Stellplatz nach H\u00e9rouvillette, ca. 10 km vor Caen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-98bbd82d-c9d9-445f-9ee8-a7850199c1fc\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/pont-de-normandie2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/pont-de-normandie2.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist pont-de-normandie2.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-c4dcd397-880d-4a9e-8665-cd70d884c089\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/honfleurt_2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/honfleurt_2.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist honfleurt_2.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-2d88b3dc-a72c-43c9-933d-a60307693de6\"><strong>Sonntag, 30.6.2024, H\u00e9rouvillette \u2013 Hermanville-sur-Mer, 37 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-b69475bb-ea33-414b-aa43-fd95bd494ca8\">Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir nach Caen und parkten uns beim M\u00e9morial ein. Caen ist die Hauptstadt des D\u00e9partement Calvados und besitzt trotz Zerst\u00f6rungen im 2. Weltkrieg noch immer die gewachsenen historischen Strukturen. Mit dem Fahrrad fuhren wir vorbei am Jardin des Plantes zur Kirche Saint-\u00c9tienne. Im angrenzenden Kloster Abbaye aux Hommes ist heute das Rathaus untergebracht. Da in der Kirche gerade Messe war, fuhren wir weiter zur Kirche Saint-Pierre. Die Bauarbeiten dauerten 3 Jahrhunderte und man findet neben dem gotischen Flamboyant-Stil mit seinen Strebeb\u00f6gen, Fialen und Balustraden auch Renaissance-Elemente. Gegen\u00fcber der Kirche liegt das Ch\u00e2teau Ducal, das heute einen kleinen Park, das Mus\u00e9e des Beaux-Arts und das Mus\u00e9e de Normandie beherbergt. Am Markt st\u00e4rkten wir uns mit einem Poulet roti. Danach besichtigten wir die Abteikirche des Abbaye aux Dames, Sainte-Trinit\u00e9. Sie ist au\u00dfen wie innen eher schlicht, im Inneren wirkt sie extrem hell. Interessant sind das Triforium, ein schmaler, hinter Bogen\u00f6ffnungen verborgener Laufgang \u00fcber den hohen Arkaden, sowie die f\u00fcr die normannische Kunst typischen Bandfriese an den Arkadenb\u00f6gen. Schlie\u00dflich besichtigten wir noch die \u00c9glise Saint-\u00c9tienne. Sie wurde von Wilhelm dem Eroberer gestiftet, dessen Grab sich auch in der Kirche befindet. Die Kirche mit ihrer schlichten Fassade gilt als Musterbeispiel f\u00fcr den romanischen Kirchenbau in der Normandie. Auch das schmucklose Langhaus mit seinem Kreuzrippengew\u00f6lbe spiegelt den Geist der Romanik deutlich wider. Auf der Weiterfahrt mit unserem Camper zum Stellplatz in Hermanville-sur-Mer besichtigten wir noch die knapp au\u00dferhalb Caens gelegene Pilgerkirche Petit Lourdes mit 2 Kirchenr\u00e4umen und einer winzigen Grotte. Die Mehrzahl der Besucher waren jedoch keine Pilger, sondern besichtigten die Ausstellung mit Bildern weiblicher K\u00fcnstlerinnen. Kurz vor Hermanville blieben wir noch in B\u00e9nouville beim M\u00e9morial-Pegasus stehen. Am 6. Juni 1944 landeten hier kurz nach Mitternacht Soldaten der britischen Luftwaffe und konnten die strategisch wichtige Br\u00fccke erobern, ein erfolgreicher Auftakt zur Landung der Alliierten. Die Br\u00fccke wurde aus verkehrstechnischen Gr\u00fcnden 1994 durch einen zweispurigen Nachbau mit gr\u00f6\u00dferer Spannweite ersetzt. Die alte Br\u00fccke ist im M\u00e9morial-Pegasus zu besichtigen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-42ee1f83-9412-4e44-af94-325cb313837a\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/caen_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/caen_1.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist caen_1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-4bee3993-2e3f-4ad3-bab3-bbfaebbe4b38\"><strong>Montag, 1.7.2024, Hermanville-sur-Mer \u2013 Sainte-M\u00e8re-\u00c9glise, 96 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-80733d32-1dd4-4a05-928b-2e862337b451\">Unsere 1. Station heute war Luc-sur-Mer an der C\u00f4te de Nacre. Am 15. J\u00e4nner 1885 strandete dort ein Wal, dessen Skelett man in einem Park hinter dem Rathaus besichtigen kann. Bei diesem Wal handelt sich mit einer L\u00e4nge von 19 m und einem Gewicht von rund 40 Tonnen um den gr\u00f6\u00dften je in Europa angesp\u00fclten Wal. Danach fuhren wir nach Douvres-la-D\u00e9livrande, wo sich in der Basilique Notre-Dame-de-la-D\u00e9livrande eine schwarze Marienstatue aus dem 16. Jahrhundert befindet, die Pilgerscharen in die Stadt zieht. N\u00e4chste Station war Arromanches-les-Bain, ein kleiner Fischer- und Bedeort, aber untrennbar mit der alliierten Invasion verbunden. Die Alliierten begannen hier bereits einen Tag nach der Invasion, einen k\u00fcnstlichen Hafen aus alten Schiffen und Betonhohlk\u00f6rpern anzulegen, um den Nachschub f\u00fcr die Truppen gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Die Reste des k\u00fcnstlichen Hafens und schwimmende Landungsbr\u00fccken sind noch sichtbar. Auf Grund der 80-Jahr-Feierlichkeiten der Invasion sind die Stra\u00dfen mit Fahnen der Alliierten geschm\u00fcckt und an den Laternenmasten h\u00e4ngen Fahnen mit den Bildern von WWII-Heroes. Von Arromanches-les-Bain unternehmen wir dann eine Wanderung entlang der Klippen zum Cap Manvieux. Wir fahren auf die Halbinsel Cotentin, einer landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Region mit wenig touristischer Infrastruktur. Letzte Station war dann der kleine Ort Sainte-M\u00e8re-\u00c9glise, bekannt durch den Fallschirmspringer John Steele, der mit seinem Fallschirm am Kirchturm h\u00e4ngen blieb. Dieses Ereignis wurde sp\u00e4ter im Film \u201eDer l\u00e4ngste Tag\u201c verfilmt. Zur Erinnerung daran h\u00e4ngt eine Puppe mit Fallschirm am Kirchturm.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-d56f1c09-1826-4911-9183-93a04ec06871\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/luc-sur-mer.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/luc-sur-mer.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist luc-sur-mer.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-20023237-c730-4478-93b5-46335d3bddbd\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/0107.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/0107.jpg?w=930\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 0107.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-ae715191-dd5a-46e2-9e28-0cd761293581\"><strong>Dienstag, 1.7.2024, Sainte-M\u00e8re-\u00c9glise \u2013 Barfleur, 64 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-cb2ea75a-5f3c-4a22-8dde-d4f476aa974f\">Zun\u00e4chst fuhren wir zum Utah Beach. Die Strandabschnitte hier tragen heute englische Namen, n\u00e4mlich die Codenamen der Alliierten. Es begann leicht zu regnen und im n\u00e4chsten Moment schien wieder die Sonne, dann wieder Regen. Aber noch vor Mittag war es mit dem Regen vorbei. \u00dcber das Tal der Saire, mit Hecken ges\u00e4umte Stra\u00dfen, Weiden, kleine W\u00e4ldchen und kleine D\u00f6rfern fuhren wir dann nach St-Vaast-la-Houge mit dem Fort Vauban (Vauban war der geniale Baumeister Ludwig XIV, der vor allem f\u00fcr den Festungsbau des Sonnenk\u00f6nigs bekannt ist). Die Besichtigung der Festung war nicht m\u00f6glich \u2013 geschlossen. So umrundeten wir diese nur auf einem ca. 2 km langen Rundweg. Am Nachmittag fuhren wir dann mit einem Amphibienschiff \u2013 bei Ebbe auf Sandboden vorbei an den Austernb\u00e4nken &#8211; zur gegen\u00fcberliegenden Ile Tatihou. Aus Naturschutzgr\u00fcnden d\u00fcrfen t\u00e4glich nur 500 Touristen die Insel besuchen. Auch f\u00fcr das dortige Fort hat Vauban die Pl\u00e4ne geliefert. Bei Flut ging es dann mit dem Amphibienschiff \u00fcber das Meer zur\u00fcck nach St-Vaast-la-Houge. Wir sind wieder in einem Austerngebiet und somit mussten wir nach unserem Inselausflug nat\u00fcrlich auch Austern verkosten. 6 St\u00fcck mit einem Glas Muscadet und Brot um \u20ac 11,50, billiger als die meisten anderen Speisen in Frankreich. Schlie\u00dflich fuhren wir noch nach Barfleur zu einem Parkplatz an der K\u00fcste, wo ein Wohnmobil neben dem anderen parkt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-6ed1a2bc-2147-4013-885d-db563874049a\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ravenoville-plage.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ravenoville-plage.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist ravenoville-plage.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-1a5a3e67-42cb-48b1-9edd-5d6972825818\"><strong>Mi., 3.7.2024, Barfleur \u2013 Fermanville, 58 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-df924f10-eb50-4b35-bbb4-4dcf9ff03172\">Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck unternahmen wir einen Spaziergang durch Barfleur, das als eines der sch\u00f6nsten D\u00f6rfer Frankreichs gilt. Es hat uns nicht schlecht gefallen, aber wir haben schon sch\u00f6nere D\u00f6rfer gesehen. \u00dcbrigens: 1066 stach Wilhelm der Eroberer von hier gegen England in See und sp\u00e4ter schiffte sich Richard L\u00f6wenherz in Barfleur ein, um sich in London zum englischen K\u00f6nig kr\u00f6nen zu lassen. Von Barfleur fuhren wir dann zum Phare de Gatteville. Der Leuchtturm ist mit seinen knappen 75 Metern, der zweith\u00f6chste Frankreichs. Hier begann es leicht zu nieseln. Auf der K\u00fcstenstra\u00dfe fuhren wir nach Fermanville an den Strand. Nach dem Mittagessen dort setzten wir die Fahrt nach Cherbourg-en-Cotentin fort. Wir fanden gerade noch einen Platz auf dem gro\u00dfen Stellplatz beim Hafen, aber zum \u00dcbernachten gefiel er uns nicht. So beschlossen wir, nach der Stadtbesichtigung wieder zur\u00fcck zum Plage de Fermanville zu fahren. Cherbourg ist keine sehr einladende Stadt und besondere Sehensw\u00fcrdigkeiten gibt es auch keine. Wir beschr\u00e4nkten uns auf einen kurzen Stadtspaziergang mit Besichtigung des Parc Emmanuel-Liais, einem botanischen Garten mit Gew\u00e4chshaus mit exotischen Pflanzen und der Basilique Sainte-Trinit\u00e9. Zur\u00fcck beim Camper entleerten und bef\u00fcllten wir wieder unsere Tanks (Wasser gratis), fuhren zur\u00fcck zum Plage de Fermanville und \u00fcbernachten 1. Reihe fu\u00dffrei am Strand. Parken und \u00dcbernachten mit dem Wohnmobil ist hier erlaubt, aber ohne campingverhalten (Markise oder St\u00fchle vor dem Camper).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-cab842b5-5ce0-4311-b831-f30b87354374\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/barfleur.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/barfleur.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist barfleur.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-a1628584-fc24-4767-b676-3abe4845ce94\"><strong>Donnerstag, 4.7.2024, Fermanville \u2013 Port Di\u00e9lette, 87 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-370e0171-2ee3-42a6-b7c4-3724ffeea5d1\">Entlang der Route des Caps fuhren wir mit Zwischenstopps, teils \u00fcber einspurige Stra\u00dfen mit der Hoffnung, dass uns kein Fahrzeug entgegenkommt, nach \u00c9calgrain. Aber auf diesen engen Stra\u00dfen d\u00fcrften wir die einzigen unterwegs gewesen sein. Dort unternahmen wir dann eine 3-st\u00fcndige Wanderung (10,5 km) am Nez de Jobourg. Zun\u00e4chst \u00fcber das Landesinnere kamen wir nach ca. der H\u00e4lfte des Weges zum K\u00fcstenpfad, wo es teilweise steil bergauf und dann wieder bergab ging. Kurz vor Port Di\u00e9lette fanden wir dann neben der Stra\u00dfe eine Bucht mit Blick aufs Meer f\u00fcr die \u00dcbern\u00e4chtigung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-70dac4dd-d7e7-40d3-9094-fb541d48e9a3\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/austernfischer-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/austernfischer-1.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist austernfischer-1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-29a5b170-fb0b-42ed-a905-8d6644c6acd8\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/407.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/407.jpg?w=871\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 407.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-4bf8217c-68d9-4933-a67c-d6e36d38cf93\"><strong>Freitag, 5.7.2024, Port Di\u00e9lette \u2013 C\u00e9rences, 104 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-f93fcaf0-d504-4cbd-a60a-f57b734623d3\">In der Nacht hat es mal etwas geregnet und tags\u00fcber <em>il fait gris<\/em>. Lediglich gegen 17 h kam kurz die Sonne raus. Wir fuhren die Route des Caps weiter nach Barneville-Carteret, wo wir eine 1\u00bd-st\u00fcndige Wanderung zum Cap de Carteret und den begr\u00fcnten D\u00fcnen von Hattainville unternahmen. Danach fuhren wir weiter vorbei am Ch\u00e2teau de Gratot nach Coutances. In der sp\u00e4tgotische Kirche Saint-Nicolas finden insbesondere im Sommer verschiedene Ausstellungen statt. Die Cath\u00e9drale N\u00f4tre-Dame wurde im 11. Jahrhundert im romanischen Stil errichtet, erhielt im 13 Jahrhundert eine gotische Fassade und gilt als typisches Beispiel normannischer Gotik. Anschlie\u00dfen gingen wir zur Kirche Saint-Pierre. Sie wurde Ende 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts im gotischen Flamboyant- und Renaissancestil wieder aufgebaut. Abschlie\u00dfend besuchten wir noch den Jardin des Plantes. Der botanische Garten ist einer der \u00e4ltesten in der Normandie und zeigt eine harmonische Kombination von franz\u00f6sischen Rabatten, Baumgruppen im englischen Stil und italienischen Terrassen. Heuer ist er auch mit Motiven zur 80-Jahr-Feier der Befreiung durch die Alliierten gestaltet. Schlie\u00dflich fuhren wir dann auf den Stellplatz in C\u00e9rences.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-51952311-319c-4fcd-a142-2f0fc398e737\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/cap-de-carteret.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/cap-de-carteret.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist cap-de-carteret.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-55df59e9-b6ed-438b-a2f8-7491e90caa1f\"><strong>Samstag, 6.7.2024, C\u00e9rences \u2013 Rennes, 134 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-77251ab1-b124-4c2b-a813-b17639b4b1b2\">Heute wollten wir zun\u00e4chst nach Granville, aber der Parkplatz f\u00fcr Wohnmobile war gesperrt und sonst nirgendwo ein Parkplatz zu ergattern. Obendrein begann es wieder leicht zu regnen. Und au\u00dferdem blies ein kr\u00e4ftiger Sturm, sodass wir auf die Besichtigung der Stadt verzichteten und entlang der K\u00fcste nach S\u00fcden weiterfuhren, mit einem sch\u00f6nen Blick auf Mont-Saint-Michel kurz nach Carolles. Dann ging es nach Avranches. Nach dem Mittagessen (heuer erstmals Galettes) besichtigten wir die Stadt: die \u00dcberreste des Bergfrieds der ehemaligen Burg, Thomas Becket-Platz, wo die Grundrisse der ehemaligen Kirche durch eine eingegrenzte Rasenfl\u00e4che dargestellt wird und die Kircht\u00fcrme von spitzen S\u00e4ulen, die an Kerzen erinnern, symbolisiert werden. \u00dcber enge Stra\u00dfen \u00fcber den Marktplatz kamen wir zur Basilique St-Gervais-et-St-Protais. Von au\u00dfen wirkt die neoklassizistische Kirche recht sch\u00f6n. Der 74 m hohe Granitturm gilt als Wahrzeichen der Stadt. Das Innere ist aber schon sehr renovierungsbed\u00fcrftig. Sie beherbergt jedoch einen wertvollen Kirchenschatz, zu dem der Schrein mit dem Sch\u00e4del des heiligen Aubert, dem Gr\u00fcnder des Mont-Saint-Michel, geh\u00f6rt. Die neugotische Kirche N\u00f4tre-Dame-des-Champs hingegen wirkt sowohl au\u00dfen wie auch innen freundlich und hell. Abschlie\u00dfend besuchten wir noch den Jardin des Plantes, von wo man auch eine wundersch\u00f6ne Aussicht auf den Mont-Saint-Michel hat. Dann verlie\u00dfen wir die Stadt und die Normandie und fuhren nach Rennes in der Bretagne, wo wir beim Stadion einen Platz f\u00fcr die \u00dcbern\u00e4chtigung und morgige Stadtbesichtigung fanden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-1a86eda5-1e1b-46ae-9f03-f4a575bb7551\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/granville.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/granville.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist granville.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-b9b93118-7b45-4a81-a639-510017a41fd9\"><strong>Sonntag, 7.7.2024, Rennes \u2013 La Turballe,139 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-90889c1b-951c-488a-bd6a-57793ad6206c\">Rennes, die Hauptstadt der franz\u00f6sischen Region Bretagne, ist eine junge, lebenswerte Stadt, gepr\u00e4gt von den Studenten der Universit\u00e4t. 1720 vernichtete ein Brand \u00fcber 800 H\u00e4user. Nur das Viertel Les Lices blieb verschont. Der k\u00f6nigliche Architekt Jean Gabriel erhielt den Auftrag, den Wideraufbau durchzuf\u00fchren. So findet man in der Altstadt noch viele Fachwerkh\u00e4user, aber auch neoklassizistische Bauten.<br>Direkt neben dem Stadion-Parkplatz f\u00fchrt der Radweg vorbei. Ins Zentrum waren es nicht ganz 3 km. In der Cath\u00e9drale Saint-Pierre begann gerade die Messe. So begannen wir die Besichtigung gegen\u00fcber der Kathedrale mit der Porte Mordelaise. Das Tor aus dem 15. Jahrhundert war der Eingang f\u00fcr die Herz\u00f6ge der Bretagne. \u00dcber den Place des Lices, fr\u00fcher Schauplatz der Ritterturniere, jetzt Marktplatz mit zwei Markthallen, dem Place du Champ Jacquet mit Fachwerkh\u00e4usern, deren Fassaden sich wie Kartenh\u00e4user neigen, fuhren wir zum Place Sainte-Anne und Umgebung. Mittagessen in der Cr\u00eaperie du Pont-Levis in einer Gasse gegen\u00fcber der Kathedrale. Anschlie\u00dfend Besuch der Kathedrale Saint-Pierre, die im Inneren mehr wie einem Konzertsaal, als eine Kirche gleicht. \u00dcber Rathaus, Oper und Parlament fuhren wir dann zum Parc du Thabor, einem nett angelegten Stadtgarten. Zur\u00fcck beim Camper fuhren wir direkt zur Atlantikk\u00fcste nach La Turballe auf einen Camping-Car Park mit etwas mehr Platz vor dem Camper. Somit konnten wir wieder grillen und im Freien zu Abend essen.<br>Jetzt k\u00f6nnen wir dort die Reise fortsetzen, wo wir unsere Tour voriges Jahr an der Atlantikk\u00fcste unterbrochen haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-21c7867b-2953-48ba-a587-20df79177a20\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/rennes_porte-mordelaises.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/rennes_porte-mordelaises.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist rennes_porte-mordelaises.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-25c58e68-b935-4b0f-a447-5cb64dfe9a91\"><strong>Montag, 8.7.2024, La Turballe \u2013 Gu\u00e9rande, 9 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-b1cac8f9-bd97-4575-bc74-f5c10831970e\">Heute wollten wir einen Ruhetag einlegen und schliefen bis 9:15. Ins Bett kommen wir immer erst gegen 24 h. Es wird ja hier erst nach 22:30 finster, die Fu\u00dfballmatches enden auch erst nach 23 h oder nach Elfmeterschie\u00dfen gegen 24 h. Nach dem Fr\u00fchstuck fuhren wir zum Office de Tourisme, um uns \u00fcber eine F\u00fchrung im Terre de Sel zu erkundigen. Da heute eine um 15:30 in Deutsch angeboten wurde, entschlossen wir uns diese zu buchen, da f\u00fcr morgen Regen angesagt ist. Also fuhren wir am Nachmittag zum Terre de Sel. Leider f\u00e4llt heuer die Salzernte aus, da zu viel Regen gefallen ist. So konnten wir auch, die sonst in verschieden Farben schillernden Salzbecken nur auf Fotos betrachten. In der Regel erntet ein Paludier (Salzg\u00e4rtner) pro Tag 50 \u2013 80 kg grobes Salz und ca. 5 kg Fleur de Sel, die d\u00fcnne Salzschicht mit den feinen Salzkristallen, die sich an der Oberfl\u00e4che der Salzbecken bildet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-3784ce2f-e8dd-4cfc-ae9f-3273d72c64cd\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/terre-de-sel_2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/terre-de-sel_2.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist terre-de-sel_2.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-23117718-1d16-4091-9757-297aa97524a0\"><strong>Dienstag, 9.7.2024, Gu\u00e9rande \u2013 Saint-Nazaire, 23 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-5402712d-d613-4497-bba6-d09909d08645\">In der Nacht begann es zu regnen und es regnete, mit Unterbrechungen bis zum Nachmittag, Dann kam sogar die Sonne heraus. Im Gegensatz zur Hitze in Wien hat es bei uns etwa 20\u00b0. Am Vormittag besuchten wir Gu\u00e9rande, ein nettes, kleines St\u00e4dtchen mit einer Stadtmauer aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Stiftskirche Saint-Aubin entstand zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert und wurde damit in unterschiedlichen Baustilen erbaut. Interessant sind unter anderem die Teufelfiguren auf den Kapitellen, die Menschen in der H\u00f6lle maltr\u00e4tieren. Am Place du Vieux March\u00e9 neben der Kirche stehen Stahlskulpturen von Nicolas Fedorenko, die eine stille Prozession der Einwohner von Gu\u00e9rande mit all seinen handwerklichen Bereichen darstellen. Nat\u00fcrlich gibt es hier auch eine Vielzahl von Gesch\u00e4ften mit dem Salz der Gu\u00e9rande. Nach einem Stadtspaziergang \u00fcber die Porte St. Michel und Porte de Bizienne fuhren wir weiter nach Saint-Nazaire an der Loire-M\u00fcndung. Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg fast v\u00f6llig zerst\u00f6rt, hat den 4. gr\u00f6\u00dften Hafen Frankreichs, ohne historische Sehensw\u00fcrdigkeiten. Wir parkten uns beim Base sous-marine ein. Im 2. Weltkrieg errichteten hier die Deutschen einen riesigen U-Boot-St\u00fctzpunkt. Heute ist hier ein Erlebnismuseum untergebracht, das sich zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt hat. Im L\u2019Espadon kann man die l\u2019Espadon besichtigen, das franz\u00f6sisches U-Boot, das 1964 nach einer Fahrt unter dem Packeis als erstes franz\u00f6sisches U-Boot n\u00f6rdlich des Polarkreises wieder auftauchte. Im Escal\u2019Atlantic kann man eine Transatlantik\u00fcberquerung auf einem legend\u00e4ren Ozeandampfer von der Kommandobr\u00fccke \u00fcber das Promenadendeck und Kabinen bis zum Maschinenraum erkunden. Das EOL Centre \u00c9olien informiert interaktiv \u00fcber die Offshore-Windenergie. Tickets f\u00fcr das U-Boot gab es f\u00fcr heute leider keine mehr. So besichtigten wir die U-Boot-Basis nur von au\u00dfen und gingen dann die Loire entlang bis zum botanischen Garten und wieder zur\u00fcck zum Camper. Wir beschlossen jedoch, die Nacht in der Stadt zu bleiben, um das EM-Match Spanien &#8211; Frankreich in einem Bistro mitverfolgen zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem besorgten wir uns noch Tickets f\u00fcr die Besichtigung morgen am Vormittag. Am Abend schauten wir uns dann im Bistro L&#8217;r du temps bei einer Bouteille Cidre das spannende EM-Halbfinalspiel Spanien &#8211; Frankreich an, in dem die Spanier die Oberhand behielten und 2:1 siegten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-4fd3099b-5f62-4a10-8537-c23bea140d69\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img_6531.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img_6531.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist img_6531.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-de0f0e50-bd96-49bc-a8d6-6bc7abe7181a\"><strong>Mittwoch, 10.7.2024, Saint-Nazaire \u2013 Le Pouliguen, 60 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6b61f105-fdc8-4043-a2ed-f5f4017f708b\">Gestern hat uns die Dame im Office de Tourisme empfohlen, die Tickets gleich zu kaufen, da heute ein Streik der Tourismus-Angestellten stattfindet. So waren nur wenige Leute um 10 h beim U-Boot, wobei es im Laufe der Zeit mehr wurden. Aber wir konnten trotzdem das U-Boot relativ gut besichtigen. Per Audio-Guide erz\u00e4hlte ein Reporter, der damals bei der Expedition unter dem Packeis mit an Board war, wie er die Fahrt miterlebt hat. Danach fuhren wir in den Parc Naturel R\u00e9gional de Bri\u00e8re, nach der Camargue die zweitgr\u00f6\u00dfte Sumpflandschaft Frankreichs. Vom Aussichtsturm in Roz\u00e9 hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Naturpark. Wir fuhren weiter zur \u00cele de Fedrun mit etlichen Reed-gedeckten H\u00e4usern. In Port de la Pierre Fendue buchten wir eine Fahrt mit einer Barke auf den Kan\u00e4len des \u201eSchwarzen Landes\u201c, wie das Hochmoor genannt wird. Gl\u00fccklicherweise hatten wir eine Privatf\u00fchrung! Dann fuhren wir wieder zur\u00fcck Richtung Le Croisic zu einem Stellplatz in Le Pouliguen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-57c51003-6efe-4720-aafa-4cd79b282299\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/espadon_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/espadon_1.jpg?w=576\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist espadon_1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-ab6e1c7c-50ca-4b43-87e2-b01994e15332\"><strong>Donnnerstag, 11.7.2024, Le Pouliguen \u2013 Nantes, 130 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-91839542-a35d-4b35-9afa-6e91ae797724\">In der Fr\u00fch begann es wieder zu regnen, h\u00f6rte dann aber im Lauf des Vormittags auf und zu Mittag war es wieder sonnig. Als erstes besichtigten wir heute den Ort Batz-sur-Mer, une petite Cit\u00e9 de Caract\u00e8re. Von der Kapelle Notre-Dame-du Murier findet man nur noch Reste und \u201eEquinoxe la Dragoune\u201c von Paul Rouillac, welches aus Milchflaschen erstellt worden ist. Die Kirche Saint-Gu\u00e9nol\u00e9 stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit wurde dann einiges zerst\u00f6rt, sodass im 15. und 16. Jahrhundert ein Wiederaufbau erforderlich war. Der 60 m hohe Glockenturm entstand 1677. Wir fuhren weiter nach Le Croisic. Der Fischerort hat sich jetzt zu einem Ferienort entwickelt. Am Stra\u00dfenrand befinden sich Souvenirl\u00e4den und Restaurants. Es gibt zwar gro\u00dfe Parkpl\u00e4tze, deren Zufahrten auf 2,20 m Breite und die Parkpl\u00e4tze selbst f\u00fcr maximal 5 m lange Fahrzeuge beschr\u00e4nkt sind. Erst au\u00dferhalb des Ortes finden wir dann am Stra\u00dfenrand einen Parkplatz f\u00fcr unser Picknick. Wir umrundeten dann die Halbinsel und fuhren weiter nach Nantes auf einen Parkplatz bei einem Sportplatz. Auf der Fahrt nach Nantes kamen wir auch bei einigen Kunstwerken vorbei: der Serpent d&#8217;Oc\u00e9an vom chinesischen K\u00fcnstler Huang Yong Ping, dem Jardin \u00c9toil\u00e9 des Landschaftsdesigners Kinya Maruyama und der Yacht Misconceivable von Erwin Wurm. Inzwischen regnet es wieder.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-a7b526cb-5023-4182-b59f-f95c34d245d4\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/le-pouliguen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/le-pouliguen.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist le-pouliguen.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-41e220ca-baef-48c3-b37a-138609d0e494\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/1107.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/1107.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 1107.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-3f5edbaf-ad40-4599-844c-2ca19fcc1fb9\"><strong>Freitag, 12.07.2024, Nantes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-3057d07f-118f-4ab6-8b51-caeba071c25d\">Nantes, die ehemalige Hauptstadt der Bretagne geh\u00f6rt seit den 1960er Jahren offiziell nicht mehr zur Bretagne, sondern zur Region Pays de la Loire, aber eigentlich ist Nantes jedoch noch immer bretonisch. Heute stand ein abwechslungsreicher kultureller Tag auf dem Programm. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir &#8211; von unserem \u00dcbernachtungsplatz sind es mit dem Rad 15 min ins Zentrum. \u2013 zum office de tourisme und nahmen einen Pass Nantes, der 24 h gilt. Gleichzeitig reservierten wir den Eintritt zum Carrousel des mondes marins und der Galerie des machines. Le Machines de l\u2019\u00cele auf der Ile de Nantes ist ein Kunstprojekt, das einer imagin\u00e4ren Welt von Jules Verne und dem mechanischen Universum von Leonardo da Vinci nachempfunden ist. Bis Mitte Nachmittag verbrachten wir bei diesen Attraktionen. Weiter ging es zum Mus\u00e9e de Jules Verne und anschlie\u00dfend zum Ch\u00e2teau des Ducs de Bretanne, in dem sich das Mus\u00e9e d\u2019Historie de Nantes befindet. Und dann noch das Mus\u00e9e d\u2018Arts de Nantes. Zum Schluss machten wir einen Abstecher zum Jardin des Plantes. Es begann zu nieseln und dann zu regnen. In der Annahme, dass es nur ein kurzer Guss wird, wollten wir zur\u00fcckfahren, setzten uns aber dann unter einen Sonnenschirm, bis der Regen nachlie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-201c1e8c-dd34-4522-9a2c-e83660686ac2\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/nantes_8.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/nantes_8.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist nantes_8.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-ca74b558-3f66-4591-928d-769c3453a488\"><strong>Samstag, 14.7.2024, Nantes &#8211; Villeneuve-en-Retz, 43 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6fe06af5-a3ab-4df7-a91c-e32a2720694d\">Da unser Nantes-Pass noch bis Nachmittag g\u00fcltig war, fuhren wir gleich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck zur Kathedrale, wo wir mit dem Petit Train eine Stadtrundfahrt machen wollten. Leider sind die Br\u00fccken, \u00fcber die die Rundfahrt normalerweise auf die \u00cele de Nantes f\u00fchrt, wegen Baustellen gesperrt. So dauerte unsere Fahrt anstatt der \u00fcblichen 40 Minuten nur ca. 25 Minuten. Aber wir sahen einiges, was wir mit dem Rad nochmals genau besichtigen wollen. Im Anschluss an die Rundfahrt wollten wir die Cathedrale St-Pierre-et-St-Paul besichtigen. Diese wird aber nach einem Brand am 18. Juli 2020, rund 1 Jahr nach dem Brand der Notre Dame in Paris, renoviert. Und vor wenigen Tagen haben wir gelesen, dass der Turm der Kathedrale von Rouen durch einen Brand zerst\u00f6rt wurde \u2013 also nur 2 Wochen, nachdem wir Rouen besucht hatten. Mit dem Rad fuhren wir dann zur Eglise St-Nicolas, \u00fcber dem Place Royal mit einem monumentalen Brunnen aus dem 19. Jh. und einer als Mensch verkleideten Palme, zur Einkaufsstra\u00dfe Rue Cr\u00e9billon mit der architektonisch sehenswerten Passage Pommeraye, vorbei am Place Graslin mit interessanten Stra\u00dfenlaternen und der Oper und davor einem Kunstwerk (Le Reve de Fitzcarraldo). Nach dem Mittagessen \u2013 wieder einmal Galettes \u2013 fuhren wir nochmals zu Les Machines de l\u2019\u00cele. Als Letztes besuchten wir noch den Tour LU von der ehemaligen Keksfabrik. Gegen 16 Uhr fuhren wir dann wieder Richtung Atlantikk\u00fcste nach Villeneuve-en-Retz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-b51eaf9b-d612-4107-99ac-2976e19f5764\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/nantes_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/nantes_1.jpg?w=683\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist nantes_1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-d535a0b8-631e-4580-84d2-c0f883e990df\"><strong>Sonntag,14.7.2024, Villeneuve-en-Retz \u2013 L\u2018\u00c9pine, 46 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-d310542d-7243-4ec0-8841-c16c236a5b08\">Heute ist Nationalfeiertag \u2013 trotzdem haben boulangerie und Superm\u00e4rkte offen.<br>Beim Fr\u00fchst\u00fcck il faisait gris und w\u00e4hrend der Fahrt auf die \u00cele de Noirmoutier il pleuvait. Das Festland, das der \u00cele de Noirmoutier vorgelagert ist, ist das Marais Breton \u2013 mit der Bretagne hat das Sumpfgebiet nichts zu tun. Es war bis in die Neuzeit hinein ein unwegsames Sumpfgebiet, das erst allm\u00e4hlich durch das Anlegen von Deichen und Kan\u00e4len nutzbar gemacht werden konnte. Auf die Insel kann man auf einer Stra\u00dfe bei basse mer (Niederwasser) oder \u00fcber eine Br\u00fccke fahren. Basse mer w\u00e4re erst um 17:31 h gewesen, also mussten wir \u00fcber die Br\u00fccke fahren. Kaum auf der Insel angekommen, h\u00f6rte es zu regnen auf und die Sonne kam heraus. Auf einem Stellplatz in L\u2019\u00c9pine bezogen wir dann unser Quartier. Die knapp 49 km kleine Insel lebt von Salzgewinnung, Fischfang und Austernzucht &#8211; und nat\u00fcrlich dem Tourismus. Mit den R\u00e4dern erkundeten wir dann den n\u00f6rdlichen Teil der Insel. Entlang von Kan\u00e4len, vorbei an Salzg\u00e4rten fuhren wir zun\u00e4chst nach Noirmoutier-en-\u00cele, einem wirklich netten kleinen St\u00e4dtchen, weiter nach L\u2019Herbaudi\u00e8re und zur\u00fcck nach L\u2019\u00c9pine. An einem der Salzst\u00e4nde kauften wir dann auch wieder einige Kilo Salz. Am Abend fuhren wir dann noch zum Port de Morin zum gro\u00dfen Feuerwerk um 23 Uhr am Nationalfeiertag.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-07d24816-905e-4299-aade-72db1c792189\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-de-noirmoutiers_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-de-noirmoutiers_1.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist ile-de-noirmoutiers_1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-81aa7170-da39-4bd1-bd20-0cc3b89da771\"><strong>Montag, 15.7.2024, L\u2018\u00c9pine \u2013 Notre-Dame-de-Monts, 49 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-34f98cf5-4c91-413e-adde-128ff9414d58\">Kurz vor 7 Uhr hat es zu regnen begonnen und so blieben wir beinahe bis 9 Uhr im Bett. Um 11:15 h mussten wir den Stellplatz verlassen, und da schien schon wieder die Sonne. Wir fuhren nach Noirmoutier einkaufen, bummeln und zu Mittag Austern essen. Dann fuhren wir zum Strand bei Port de Morin. An den Strand konnten wir uns wegen des starken Windes nicht setzen. In k\u00fcrzester Zeit hatten wir den Sand \u00fcberall. Gegen 17:30 h waren wir dann bei der Passage du Gois, der Stra\u00dfe aufs Festland. Bei Hochwasser ist die Stra\u00dfe 2-3 m \u00fcberflutet. Um 18:30 h ist basse mer, der Koeffizient war heute 38, also kann man 38 min vor bis 38 min nachbasse mer die Stra\u00dfe im Schritt-Tempo passieren. Neben der Stra\u00dfe gibt es immer wieder betonierte Rettungspontons, an denen sich Unvorsichtige retten k\u00f6nnen, w\u00e4hrend sie zusehen m\u00fcssen, wie ihre Fahrzeuge in den Fluten versinken. In Notre-Dame-de-Monts finden wir einen schattigen Stellplatz in Strandn\u00e4he.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-1a63d306-3349-4929-9938-a0e573f334ed\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/noirmoutier-en-lile_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/noirmoutier-en-lile_1.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist noirmoutier-en-lile_1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-88eda4c9-6135-483d-b6ee-18af9995d4a5\"><strong>Dienstag, 16.7.2024, Notre-Dame-de-Monts \u2013 Talmont-Saint-Hilaire, 80 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-8136f3d4-7633-45fe-a3d8-9bc4c29a8074\">Den Vormittag verbrachten wir am Strand von Notre-Dame-de-Monts. Es blies der Wind, aber es war sonnig. Nach dem Mittagessen im Camper verlie\u00dfen wir den Ort und fuhren zum nahe gelegenen Wasserturm Kulmino. Ein Aufzug f\u00e4hrt auf die Plattform in 70 m H\u00f6he, wo man einen sch\u00f6nen Blick auf das Sumpfgebiet Marais Poitevin hat. Das Gebiet war urspr\u00fcnglich vom Meer bedeckt, das sich im Laufe der Zeit zur\u00fcckzog. Die Sumpflandschaft haben dann die M\u00f6nche ab dem 11. Jahrhundert nutzbar gemacht. Hierf\u00fcr wurde dem Sumpf durch Kan\u00e4le und Deiche das Wasser entzogen und in den Fluss S\u00e8vre Niortaise bzw. in den Atlantik umgeleitet. 70% der Fl\u00e4che wurde so nach und nach trockengelegt, nur 30% sind die sogenannte \u201efeuchte Marais\u201c, das gr\u00fcne Venedig. Anschlie\u00dfend fuhren wir nach Saint-Hilaire-de-Riez zum Trou du Diable, dem Teufelsloch. Durch das benachbarte Saint-Gilles-Croix-de-Vie w\u00e4ren wir zu Fu\u00df viel schneller gewesen als mit dem Camper. 45 km hatten wir dann noch bis Talmont-Saint-Hilaire. Den im F\u00fchrer angegebenen Stellplatz gibt es nicht mehr. Stattdessen fanden wir einen ger\u00e4umigen Parkplatz. Das St\u00e4dtchen mit einer Burg wurde als entz\u00fcckender Ort beschrieben. Der Ort ist in Ordnung, aber so gro\u00dfartig fanden wir ihn auch wieder nicht. Daf\u00fcr fanden wir eine nette Brasserie (O Ch\u00e2teau), wo wir k\u00f6stlich zu Abend a\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-8c16aebd-6926-4d97-82e2-f483030937f1\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/kulmino.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/kulmino.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist kulmino.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-baf70827-3508-4e10-ba90-a2659efdd2f1\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/1607.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/1607.jpg?w=554\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 1607.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-f5093a41-e183-4d66-b22a-721aca443ae8\"><strong>Mittwoch, 17.7.2024, Talmont-Saint-Hilaire \u2013 La Rochelle, 96 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-d36e0c39-63d6-47fa-a800-15a4b9f46b43\">Heute fuhren wir zun\u00e4chst nach Longeville zum Maison du Marais Poitevin und unternahmen auf den Kan\u00e4len des Sumpfgebiets eine Fahrt mit einer Barke. Im Marais Poitevin gibt es keine Gelsen, weil die dortige Libellenart die Brut der M\u00fccken bereits im Larvenstadium frisst. Wir wollten Libellen mit nach Hause nehmen, haben aber leider keine gefangen. Danach ging es weiter nach La Rochelle, wo wir den Aire de camping-car de Port-Neuf um 15:30 h erreichten. Mit dem Fahrrad fuhren wir dann vom Stellplatz in die Altstadt. Hier wimmelte es nur so von Touristen. Als ich vor 46 Jahren auf Interrail in La Rochelle war, war es bedeutend ruhiger. Zuerst suchten wir das Office de Tourisme auf, um Stadtplan und Infos zu besorgen und dann zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten: Vieux Port mit dem Tour de la Cha\u00eene, Tour Saint-Nicolas und Tour de la Lanterne, dem Tour de la Grosse Horologe, ein Stadttor aus dem 13. Jahrhundert. Die \u00c9glise Saint-Sauveur ist einger\u00fcstet und war geschlossen. Abschlie\u00dfend besichtigten wir noch das Maison au Chat und den Plage von La Rochelle.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-fa2de9a2-8281-423a-8822-ee614934b611\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/longeville_marais-poitevin_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/longeville_marais-poitevin_1.jpg?w=1024\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist longeville_marais-poitevin_1.jpg\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-1298cc5c-e4e2-4043-a625-a3aef89f2887\"><strong>Donnerstag, 18.7.2024, La Rochelle \u2013 Saint Georges d\u2019Ol\u00e9ron, La Gautrelle, 94 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vormittag fuhren wir nochmals in die Altstadt, stellten die R\u00e4der beim Tour de la Grosse Horologe ab und schlenderten durch das Altstadtviertel mit seinen Arkadengassen und Fachwerkh\u00e4usern, deren Balken oft mit Schieferplatten verkleidet sind. Das Erdgescho\u00df besteht meist aus massiven Kalksteinbl\u00f6cken. Auch in La Rochelle brannte ein Dachstuhl ab (2013), nicht von einer Kirche, sondern vom Rathaus. Nach der 20,5 Millionen Euro teuren Renovierung erstrahlt das Rathaus innen und au\u00dfen in voller Pracht. Nach einem k\u00f6stlichen Mittagessen fuhren wir zur\u00fcck zum Camper, duschen, Tanks entleeren bzw. f\u00fcllen und weiter ging es auf die \u00cele d\u2019Ol\u00e9ron auf einen Campingplatz \u2013 das erste Mal auf unserer Reise \u2013 am Plage La Gautrelle bei Saint Georges d\u2019Ol\u00e9ron. Der einfache Platz befindet sich in einem Kiefernwald, der Strand ist nur durch einen kleinen D\u00fcnenwall getrennt. Die \u00cele d\u2019Ol\u00e9ron ist die gr\u00f6\u00dfte Insel der franz\u00f6sischen Atlantikk\u00fcste und \u00fcber eine Br\u00fccke erreichbar. Traumstr\u00e4nde und W\u00e4lder bestimmen das Inselbild. Es gibt eine Vielzahl von Sportm\u00f6glichkeiten und ein riesiges Fahrradwegnetz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_1-2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1210\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_1-2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1210\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_2-2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1212\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_2-2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1212\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_3-2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1211\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_3-2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1211\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_4-2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1208\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_4-2.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1208\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_5-1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1213\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-rochelle_5-1.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1213\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-gautrelle-1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1209\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-gautrelle-1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1209\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Freitag, 19.7.2024, \u00cele d\u2018Ol\u00e9ron<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem gem\u00fctlichen Fr\u00fchst\u00fcck unternahmen wir eine Radtour zum Phare de Chassiron am Nordkap der Insel (30 km): zuerst bergauf\/bergab durch einen Laubwald, dann entlang Kan\u00e4len und Tamarisken- und anderen Hecken, Blumenwiesen, zur\u00fcck teilweise entlang dem Strand. Der 46 m hohe Leuchtturm bietet nach dem Besteigen \u00fcber 224 Stufen eine gro\u00dfartige Aussicht bis zur \u00eele de Re und nach La Rochelle. Nach einem sp\u00e4ten Mittagessen beim Phare (Galettes) fuhren wir zur\u00fcck und genossen ein k\u00fchles Bad im Meer und die Nachmittagssonne am Strand von La Gautrelle.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-doleron_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1221\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-doleron_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1221\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-doleron_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1220\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-doleron_3.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1220\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-doleron_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1218\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-doleron_4.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1218\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/phare-de-chassiron.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1219\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/phare-de-chassiron.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1219\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-doleron_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1217\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ile-doleron_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1217\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/karte-1907.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1216\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/karte-1907.jpg?w=500\" alt=\"\" class=\"wp-image-1216\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Samstag, 20.7.2024, \u00cele d\u2019Ol\u00e9ron \u2013 Meschers-sur-Gironde, 98 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen wir nochmals zum Strand. Es war gerade basse mer und damit ragten die Pf\u00e4hle und Schn\u00fcre f\u00fcr die Muschelzucht aus dem Wasser. Kurz vor 12 h verlie\u00dfen wir den Campingplatz. Die letzten Kilometer vor der Br\u00fccke aufs Festland konnten wir nur im Schritt-Tempo und vielen Stopps zur\u00fccklegen. Wir fuhren weiter nach Marennes, dem bedeutendsten Austernzuchtgebiet der Welt: allein in Marennes werden pro Jahr 60.000 t Austern geerntet. Austern werden auf unterschiedlichste Arten kultiviert: die in dieser Region vorherrschende Zuchtmethode ist die Tischkultivierung. Winzige Austern werden in S\u00e4cken auf ca. 50 cm hohe Tische gelegt, die bei Flut \u00fcberschwemmt sind und bei Ebbe im Trockenen liegen. Die S\u00e4cke werden regelm\u00e4\u00dfig gesch\u00fcttelt, damit die Austern nicht zusammenwachsen. In der Regel dauert es 4 Jahre zur genussreifen Auster.<br>Da mussten wir nat\u00fcrlich zu Mittag auf Austern einkehren. \u00dcber den Phare de la Coubre fuhren wir auf der Stra\u00dfe zwischen K\u00fcste \u2013 C\u00f4te Sauvage &#8211; und dem Foret de la Coubre nach Royan. Die Parkpl\u00e4tze waren voll und f\u00fcr uns nicht erreichbar (2,1 m H\u00f6henbarriere) und am Stra\u00dfenrand parkten ebenso die Fahrzeuge der Badeg\u00e4ste. In Royan hat uns vor allem die 1955-1958 nach Pl\u00e4nen des Architekten Guillome Gillet erbaute \u00c9glise N\u00f4tre-Dame fasziniert. Die Kirche ist von au\u00dfen ein Koloss aus Stahlbeton, der Innenraum wird durch zahlreiche kleine Glasfenster stimmungsvoll belichtet. Der Grundriss hat die Form eines Fisches. Die Stadt selbst mit dem gro\u00dfen Yachthafen ist ein Touristentummelplatz. Dann fuhren wir noch ein St\u00fcck weiter zum Stellplatz in Meschers-sur-Gironde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-gautrelle2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1227\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-gautrelle2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1227\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-gautrelle3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1231\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-gautrelle3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1231\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/marennes.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1230\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/marennes.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1230\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/phare-de-la-coubre.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1226\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/phare-de-la-coubre.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1226\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/royan_egise-notre-dame_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1228\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/royan_egise-notre-dame_1.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1228\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/royan_egise-notre-dame_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1229\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/royan_egise-notre-dame_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1229\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag, 21.7.2024, Meschers-sur-Gironde \u2013 Saint-Laurent-M\u00e9doc, 210 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Mortagne-sur-Gironde \u2013 die in den Kalksteinfelsen gehauenen Einsiedlerkirche L\u2019Ermitage-Monolithe Saint-Martial war leider geschlossen \u2013 fuhren wir nach Blaye am rechten Ufer der Gironde. Die Gironde ist der gr\u00f6\u00dfte M\u00fcndungstrichter Europas vom Zusammenflu\u00df der Garonne und Dordogne bis zum \u00dcbergang in den Atlantik. Sie ist etwa 75 km lang und bis zu 15 km breit. Wegen der strategisch g\u00fcnstigen Lage war Blaye im Lauf der Geschichte oft umk\u00e4mpft worden. Unter Ludwig XIV. wurde die Zitadelle \u2013 nat\u00fcrlich \u2013 von Vauban erneuert und zusammen mit dem Fort Pat\u00e9 auf der Gironde-Insel und dem Fort M\u00e9doc am gegen\u00fcberliegenden Ufer zu einem Verteidigungssystem ausgebaut, das den englischen Schiffen die Zufahrt nach Bordeaux versperren sollte. Sp\u00e4ter diente die Zitadelle als Gef\u00e4ngnis, unter anderem f\u00fcr Herzogin Marie-Caroline von Berry, der Schwiegertochter Karl X., die versucht hatte, die Vend\u00e9e gegen den B\u00fcrgerk\u00f6nig Louis-Philipp aufzuwiegeln. Heute gibt es hier Lokale, Wohnungen, ein Hotel und sogar einen Campingplatz. Auf der Weiterfahrt nach Bordeaux machten wir einen kurzen Halt in La Reuille, wo sich die Fl\u00fcsse Dordogne und Garonne zur Gironde vereinigen. Der einzige Parkplatz in Bordeaux, wo man \u00fcbernachten k\u00f6nnte, war zu grindig und so fuhren wir gleich weiter ins Weinbaugebiet M\u00e9doc westlich von Bordeaux, mit seinen riesigen Weinanbaufl\u00e4chen. Im Medoc wird jedes Hauptgeb\u00e4ude eines Weingutes als Ch\u00e2teau bezeichnet, egal, ob es sich um schlichte H\u00f6fe oder vornehme Villen handelt. Medoc-Weine sind bekannt f\u00fcr ihre F\u00e4higkeit zu altern. Man sollte sie mindestens 10 Jahre lagern, erst dann beginnt der rubinrote Wein seine Qualit\u00e4ten richtig zu entfalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/blaye_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1236\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/blaye_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1236\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/blaye_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1235\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/blaye_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1235\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/blaye_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1239\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/blaye_4.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1239\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/blaye_5.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1240\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/blaye_5.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1240\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/weingut.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1237\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/weingut.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1237\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/screenshot-2024-07-21-222152.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1242\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/screenshot-2024-07-21-222152.jpg?w=601\" alt=\"\" class=\"wp-image-1242\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Montag, 22.7.2024, Saint-Laurent-M\u00e9doc \u2013 Vendays-Montalivet, 160 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir nach Pauillac ins Maison du Tourisme et du Vin und erkundigten uns \u00fcber M\u00f6glichkeiten einer Weinkost. Montags gab es keine besonders gro\u00dfe Auswahl. Uns wurde das Ch\u00e2teau Cantenac-Brown in Margaux-Cantenac angeboten und wir reservierten sofort die F\u00fchrung und Verkostung um 11:30 h. Die Stra\u00dfe zum Weingut war wegen einer Baustelle gesperrt und mehrmals mussten wir umkehren und eine andere Route suchen. Gegen 11.45 h hatten wir dann das Schloss und den Empfang gefunden. Die Versp\u00e4tung spielte keine Rolle \u2013 wir waren die einzigen G\u00e4ste. Eine junge Dame erz\u00e4hlte uns auf Englisch die Geschichte des Weinguts, das es seit 1855 gibt (ein dritter Grad Grand Cru Class\u00e9) und f\u00fchrte uns dann in den Betrieb und Weinkeller. Der Rotwein lagert ca. ein Dreivierteljahr im Stahltank bevor er in die Eichenf\u00e4sser kommt. W\u00e4hrend er sich im Stahltank befindet, wird alle paar Wochen durchmischt: ein Teil des Tanks kommt in Beh\u00e4lter in einem Aufzug, diese werden dann eine Etage h\u00f6her bef\u00f6rdert, wo der Wein wieder oben in den Tank gef\u00fcllt wird. Nach der F\u00fchrung bekamen wir noch 2 Kostproben: einen Brio de Cantenac-Brown 2018 (50% Merlot, 43% Cabernet Sauvignon, 7% Cabernet Franc) und einen Ch\u00e2teau Cantenac-Brown 2012 (65% Cabernet Sauvignon, 35% Merlot). Beides Spitzenweine, die Bouteille \u00fcber \u20ac 30 und h\u00f6her. Danach fuhren wir wieder zur\u00fcck nach Pauillac, zuerst Mittagessen und dann nochmals ins Maison du Tourisme et du Vin, wo es um 15 h nochmals 2 Weine zur Verkostung gab und wir noch einige Flaschen Wein kauften. Entlang der Gironde fuhren wir dann nach Norden zur M\u00fcndung der Gironde, mit einem Abstecher zum Phare de Richard. Anschlie\u00dfend fuhren wir noch zur M\u00fcndung der Girone bei Le Verdon-sur-Mer und ein St\u00fcck die Atlantikk\u00fcste entlang der D\u00fcnenlandschaft nach S\u00fcden zu einem Stellplatz in Vendays-Montalivet, nur durch eine D\u00fcne vom Strand und Meer getrennt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/chateau-cantenac-brown_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1248\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/chateau-cantenac-brown_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1248\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/chateau-cantenac-brown_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1250\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/chateau-cantenac-brown_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1250\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/chateau-cantenac-brown_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1249\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/chateau-cantenac-brown_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1249\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/phare-de-richard_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1247\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/phare-de-richard_1.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1247\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/phare-de-richard_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1246\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/phare-de-richard_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1246\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2207.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1254\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2207.jpg?w=577\" alt=\"\" class=\"wp-image-1254\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag, 23.7.2024, Vendays-Montalivet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Fr\u00fch schien schon die Sonne dann kamen jedoch Schleierwolken. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir mit dem Rad in zum Office de Tourisme und anschlie\u00dfend zu einem benachbarten Campingplatz. Dort w\u00e4re erst ab morgen ein Platz frei geworden und au\u00dferdem war er uns zu teuer (ca. 60 \u20ac pro Tag) und viel zu gro\u00df (800 m von der Rezeption zum Strand mit vielen Animationen usw. Da blieben wir lieber auf unserem Stellplatz um \u20ac 14,80. Nachmittag kam wieder die Sonne heraus und wir verbrachten den Nachmittag am Strand. Am\u00fcsant ist es, den Surfern zuzusehen. Sie liegen minutenlang auf ihren Brettern und paddeln aufs Meer hinaus, werden dann aber wieder Richtung Strand getrieben und paddeln dann wieder raus. Irgendwann gelingt es ihnen eine Welle zu erwischen, kommen auf das Bord und liegen nach wenigen Sekunden wieder im Wasser. Nur wenigen gelingt es, eingie sch\u00f6ne Schw\u00fcnge zu ziehen. Abends wieder Grill.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/p1100442.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1255\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/p1100442.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1255\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/p1100448.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1256\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/p1100448.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1256\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch, 24.7.2024, Vendays-Montalivet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir blieben auf unserem Stellplatz und verbrachten den Tag am Strand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1262\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1262\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1266\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1266\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1264\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_4.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1264\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_6.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1265\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_6.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1265\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_7.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1260\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_7.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1260\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_8.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1263\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/montalivetn_8.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1263\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag, 25.7.2024, Montalivet \u2013 La Teste-de-Buch , 160 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Fr\u00fchst\u00fcck wollte Gabi nochmals einen Blick aufs Meer werfen, nach dem Fr\u00fchst\u00fcck packten wir unsere Sachen ein und fuhren an die 100 km zum Cap Ferret. Von hier hatten wir einen sch\u00f6nen Blick auf die auf der gegen\u00fcberliegenden Seite des Bassin d\u2018Arcachon liegende D\u00fcne von Pilat. Danach ging\u2019s nochmals ca. 60 km bis zu einem \u00dcbernachtungsplatz in La Teste-de-Buch, einem Vorort von Arcachon.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img_8502.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1270\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img_8502.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1270\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img_8518.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1271\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img_8518.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1271\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2507.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1269\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2507.jpg?w=480\" alt=\"\" class=\"wp-image-1269\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Freitag, 26.7.2024, La Teste-de-Buch \u2013 La Teste-de-Buch \/ Plage du Petit Nice, 20 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Fr\u00fch fuhren wir mit den R\u00e4dern nach Arcachon und hier zun\u00e4chst in die Winterstadt. Nach der Fertigstellung der Bahnlinie von Bordeaux nach La Teste boomte dort der Badetourismus, Arcachon hingegen war nur ein kleines Fischerdorf. Dann hatten die Gebr\u00fcder P\u00e9reire die Idee, in Arcachon ein Villenviertel f\u00fcr Lungenkranke mitten im Pinienwald zu errichten: die Winterstadt Au\u00dferdem kauften sie die Eisenbahnlinie und verl\u00e4ngerten diese bis nach Arcachon. Bald danach nahm auch der Sommertourismus einen Aufschwung. Neben sch\u00f6nen Villen gibt es hier auch das Observatorium, einen Turm aus Drahtseilen und Wendeltreppe, ein Werk von Paul Regnault und seinem Gesellen Gustav Eiffel. Von hier hat man einen sch\u00f6nen Blick auf das Bassin d&#8217;Arcachon. \u00dcber den Stadtstrand fuhren wir dann noch zur Markthalle und kauften uns dort ein Mittagessen, das wir im Camper verspeisten. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum gr\u00f6\u00dften Sandhaufen Europas, der Dune du Pilat, die seit einer Rechtschreibreform Dune de Pyla hei\u00dft. Die D\u00fcne hat eine L\u00e4nge von 2.700 m, ist 500 m breit und etwa 110 m hoch und besteht aus 55.000 m3 Sand. Au\u00dferdem herrscht dort eine ausgezeichnete Thermik: ein Eldorado f\u00fcr Paragleiter. Ewig kreisen sie in Scharen \u00fcber der D\u00fcne. Schlie\u00dflich fuhren wir noch zu einem Stellplatz s\u00fcdlich der D\u00fcne beim Plage du Petit Nice und g\u00f6nnten uns ein Bad im Meer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1283\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1283\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1284\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_3.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1284\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1282\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1282\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1281\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_4.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1281\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_5.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1280\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/arcachon_5.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1280\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/dune-de-pyla_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1278\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/dune-de-pyla_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1278\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/dune-de-pyla_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1279\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/dune-de-pyla_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1279\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/dune-de-pyla_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1277\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/dune-de-pyla_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1277\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/dune-de-pyla_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1276\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/dune-de-pyla_4.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1276\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Samstag, 27.7.2024, La Teste \/ Plage du Petit Nice \u2013 Saint-Sulpice-de-Faleyens, 125 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gegen Mittag verlie\u00dfen wir den Stellplatz und damit das Meer. \u00dcber die Autobahn ging es dann vorbei an Bordeaux in den Weinort Saint-\u00c9milion. Seit 1999 steht der Ort und das umliegende Weinbaugebiet auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Namensgebend war der M\u00f6nch \u00c9milion, der unter dem Felsplateau eine Grotte fand, die er zur Eremitage ausbaute. Es folgten ihm weitere Ordensbr\u00fcder, sodass hier bald ein religi\u00f6ses Zentrum entstand. Hauptattraktion ist die Eglise Monolithe, die im sp\u00e4ten 11. Jh. aus einem Kalksteinfelsen gehauen ist. Mit 38 m L\u00e4nge und 11 m H\u00f6he ist sie die gr\u00f6\u00dfte unterirdische Felsenkirche Europas. Eremitage, Dreifaltigkeitskapelle, Katakomben und Felsenkirche kann nur im Rahmen einer F\u00fchrung besichtigt werden und obendrein ist das Fotografieren verboten. Sehr sch\u00f6n ist auch die Stiftskirche mit Kreuzgang. Von der Stiftskirche kommt man \u00fcber die \u201eTertre\u201c Stra\u00dfen \u2013 nette steile, mit gro\u00dfen Steinen gepflasterte Gassen \u2013 in den tiefer liegenden Teil des Ortes. Hier gibt es unz\u00e4hlige Weinhandlungen und Lokale. Unterirdische H\u00f6hlen gibt es in der Umgebung viele, sie werden wegen der konstanten Temperatur von 12-14\u00b0C als Weinkeller genutzt. Da es jedoch keinen \u00dcbernachtungsplatz gab, fuhren wir wenige km weiter nach Saint-Sulpice-de-Faleyens.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1295\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1295\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1296\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1296\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1293\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_3.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1293\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1292\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_4.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1292\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_5.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1289\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_5.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1289\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_6.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1294\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_6.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1294\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_7.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1291\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_7.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1291\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_8.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1297\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_8.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1297\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_9.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1290\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/saint-emilion_9.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1290\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag, 28.7.2024, 28.7.2024, Saint-Sulpice-de-Faleyens \u2013 Les Eyzies-de-Tayac, 115 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht wieder nach Osten und damit kamen wir ins P\u00e9rigord, genauer ins P\u00e9rigord Pourpre. Die Bezeichnung leitet sich von dem hier vorherrschenden Weinbau ab: wenn sich im Herbst die Bl\u00e4tter der Weinst\u00f6cke verf\u00e4rben, leuchtet die h\u00fcgelige Landschaft tiefrot. Wir besuchten Bergerac am Ufer der Dordogne. Der Ort hat jedoch nichts mit der Romanfigur Cyrano de Bergerac zu tun. Der echte Cyrano, Hector Savinien de Cyrano war niemals in Bergerac, ihr Name geht auf einen Immobilienbesitz bei Paris zur\u00fcck, den seine Vorfahren einst von einer adeligen Familie namens Bergerac erworben haben. Die Stadt Bergerac vermarktet den Romanhelden sehr gut: 2 Cyrano-Statuen wurden ihm gewidmet. Die kleine Stadt mit den vielen verwinkelten Gassen und mittelalterlichen Fachwerkh\u00e4usern pr\u00e4gen das Stadtbild. Nach Besichtigung der Stadt fuhren wir weiter ins Tal der V\u00e9z\u00e8re nach Les Eyzies-de-Tayac. Jetzt befinden wir uns im P\u00e9rigord Noir. Die Bezeichnung kommt von der dunklen Erde mit den ausgedehnten dunkel wirkenden Steineichenw\u00e4ldern. Im V\u00e9zere-Tal findet man an den spektakul\u00e4ren Felsvorspr\u00fcngen H\u00e4user, die in das \u00fcberh\u00e4ngende Felsmassiv hineingebaut sind. Heute war der bisher hei\u00dfeste Tag mit \u00fcber 30\u00b0C und da tat eine Abk\u00fchlung in der V\u00e9zere gut!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1302\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1302\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1310\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1310\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1306\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1306\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1308\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_4.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1308\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_5.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1307\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_5.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1307\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_6.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1309\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/bergerac_6.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1309\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/les-eyzies-de-tayac_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1311\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/les-eyzies-de-tayac_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1311\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/les-eyzies-de-tayac_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1312\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/les-eyzies-de-tayac_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1312\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/les-eyzies-de-tayac_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1304\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/les-eyzies-de-tayac_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1304\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/28.7.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/28.7.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1317\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Montag, 29.7.2024, Les Eyzies-de-Tayac<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir blieben noch einen Tag in Les Eyzies, gingen vormittag auf den Markt quasi vor dem Stellplatz. Bei Canoe V\u00e8z\u00e9re reservierten wir f\u00fcr 13 h ein Kanufahrt. Ein Kleinbus brachte uns nach La Roque Saint-Christoph, von dort ging es dann 13 km, vorbei an Felsw\u00e4nden und einigen in die Felsen gebauten H\u00e4usern, flussabw\u00e4rts zur\u00fcck nach Les Eyzies. Knapp \u00fcber 3 h waren wir unterwegs. Das richtige Programm f\u00fcr diesen 38\u00b0C hei\u00dfen Tag. Abschlie\u00dfend noch ein Bad in der auch nicht mehr k\u00fchlen V\u00e9z\u00e8re.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/les-eyzies.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1332\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/les-eyzies.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1332\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/canoe-vezere_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1331\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/canoe-vezere_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1331\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/canoe-vezere_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1330\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/canoe-vezere_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1330\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/canoe-vezere_3-1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1334\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/canoe-vezere_3-1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1334\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/canoe-vezere_4-1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1333\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/canoe-vezere_4-1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1333\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/kanutour-1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1335\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/kanutour-1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1335\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag, 30.7.2024, Les Eyzies-de-Tayac \u2013 La Roque-Gageac, 28 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir verlassen das Tal der V\u00e8z\u00e9re und fahren bergauf bergab wieder ins Tal der Dordogne. Zu Mittag kommen wir nach Beynac-et-Cazenac mit dem Ch\u00e2teau de Beynac, das 152 m hoch \u00fcber dem Tal auf einem Kalksteinfelsen thront. Richard von L\u00f6wenherz \/ Richard Coeur de Lion, der die Burg 1194 eroberte, war einer der Besitzer. Heute war es eine Spur k\u00fchler als gestern, trotzdem machte Gabi die Hitze zu schaffen und nach ca. 5 km fuhren wir auf einen Camping-Car Park Platz am Ufer der Dordogne. Die Pl\u00e4tze dieser Stellplatzkette sind allesamt inkl. Wasser, Strom und WiFi, bei diesem Platz kann man zus\u00e4tzlich den Pool des angrenzenden Campingplatzes benutzen. Den Nachmittag verbrachten wir dann in\/an der Dordogne. Am fr\u00fchen Abend gehen wir in das ca. 1 km entfernte La Roque-Gageac, wo an Fels\u00fcberh\u00e4ngen und nat\u00fcrliche H\u00f6hlen H\u00e4user angebaut wurden. Der Ort z\u00e4hlt zu zwar zu den sch\u00f6nsten D\u00f6rfern Frankreichs, aber er ist ein reiner Tourismusort mit einer Vielzahl von Lokalen und Restaurants. Zur\u00fcck am Stellplatz gehen wir noch in den Pool \u2013 aber nur kurz, das warme Wasser bringt keine Abk\u00fchlung. Inzwischen hat es auf 28\u00b0C abgek\u00fchlt.<br>\u00dcbrigens habe ich noch nicht geschrieben, warum in Frankreich zahlreiche Ortstafeln auf dem Kopf stehen: dies ist eine Protestaktion von Junglandwirten unter dem Motto \u201eOn marche sur la tete\u201c (Wir gehen auf den Kopf) gegen neue Regeln, die den Bauern 2023 auferlegt wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-13 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1343\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac.jpg?w=576\" alt=\"\" class=\"wp-image-1343\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1342\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1342\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1346\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_4.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1346\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1340\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1340\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1341\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1341\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_5.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1345\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-chateau-de-beynac_5.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1345\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-roque-gageac_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1348\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-roque-gageac_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1348\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-roque-gageac_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1344\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-roque-gageac_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1344\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-roque-gageac_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1347\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/la-roque-gageac_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1347\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch, 31.7.2024,V\u00e9zac \u2013 Sarlat, 30 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weiter ging es nach Domme, eier Bastide auf einem Felssporn 150 m \u00fcber der Dordogne. Bastiden waren im 13. Jahrhundert geplante befestigte Garnisonsorte zur Grenzbefestigung. Zur Zeit der Gr\u00fcndung geh\u00f6rte die Bastide zum franz\u00f6sischen K\u00f6nighaus und bekam unter K\u00f6nig Philipp III., dem K\u00fchnen zahlreiche Privilegien. W\u00e4hrend dem Hundertj\u00e4hrigen Krieg kam Domme unter englische Herrschaft. Erst Mitte des 15. Jahrhunderts fiel die Bastide wieder an Frankreich zur\u00fcck. Bis heute hat sich Domme seinen mittelalterlichen Charme bewahrt. Der Ort z\u00e4hlt zu den sch\u00f6nsten D\u00f6rfern Frankreichs und lebt haupts\u00e4chlich vom Tourismus. Drei Stadttore und gro\u00dfe Teile der Wehrmauers stehen heute noch. Die H\u00e4user sind fast zur G\u00e4nze aus dem gelben Kalkstein gebaut. 1912 wurde von Kindern unterhalb des Ortes eine Tropfsteinh\u00f6hle entdeckt. Sie war Zufluchtsort w\u00e4hrend der Religionskriege, geriet dann jedoch in Vergessenheit. 1957 wurde sie der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht, indem man von der Markthalle einen Zugang bohrte. Nach Besichtigung des Dorfes inklusive H\u00f6hle fuhren wir weiter nach Sarlat-la-Can\u00e9da. 1965 wurden die Gemeinden Sarlat und La Caneda zusammen geschlossen. Vom Stellplatz gegen\u00fcber dem Friedhof sind es zu Fu\u00df ca. 10 Minuten in die Altstadt. Die Stadt wird auch als Hauptstadt des P\u00e9rigord Noir bezeichnet und profitiert vom Denkmalschutzgesetz, das die gesamte Innenstadt als historischen Bezirk sch\u00fctzt und ist damit auch touristisches Zentrum der Region. Sarlat ist seit den 1970er Jahren eine der beliebtesten Filmkulissen Frankreichs (z.B. Baldouin das Nachtgespenst mit Louis de Fun\u00e8s oder Die Legion der Verdammten). Es gibt einige Fachwerkh\u00e4user, aber der Gro\u00dfteil der H\u00e4user und Palais sind aus Kalkstein. Jahrhunderte in Bedeutungslosigkeit und Armut hatten den Vorteil, dass sich keiner ein neues Haus leisten konnte, wodurch der alte Baubestand von 1450 bis 1500 erhalten blieb. Dank der Restaurierung zwischen 1964 und 1974 erstrahlt die Altstadt wieder in neuem Glanz. Wir besichtigten die Stadt entlang der Route laut Plan des Office de Tourisme. Kurz nach 18.30 war Gabi von der Hitze so gezeichnet, dass wir in einem Restaurant zu Abend a\u00dfen. Das Lokal war noch ziemlich leer. Als wir nach 20 Uhr mit dem Essen fertig waren, warteten schon mehrere G\u00e4ste auf einen Tisch, und das, obwohl in der Innenstadt fast ein Lokal an das n\u00e4chste grenzt. Und die meisten der zig Restaurants sind voll. Diese Region wird auch von einer franz\u00f6sischen Spezialit\u00e4t dominiert: Canard und Fois Gras &#8211; Enten- und G\u00e4nseleber. Man findet sie auf jeder Speisekarte und in jedem Souveniergesch\u00e4ft. Ersch\u00f6pft kommen wir gegen 22 Uhr zum Camper zur\u00fcck. Jetzt tut ein k\u00fchle Dusche gut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-14 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/domme_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1361\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/domme_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1361\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/domme_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1357\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/domme_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1357\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/domme_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1354\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/domme_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1354\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1355\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1355\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1359\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_2.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1359\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1360\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1360\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1358\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_4.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1358\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_5.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1353\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_5.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1353\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_6.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1356\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/sarlat_6.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1356\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Donnerstag, 1.8.2024, Sarlat &#8211; Terrasson-Lavilledieu, 57 km<\/p>\n\n\n\n<p>Heute stand die Besichtigung der Grotte von Lascaux mit den weltber\u00fchmten H\u00f6hlenmalereien am Programm. Auch diese H\u00f6hle wurde von Jugendlichen (1940) entdeckt. Aber bereits 1963 wurde die Grotte wieder geschlossen, da die Malereien unter dem Besucherandrang gelitten haben. Etwa 200 m weiter wurde eine originalgetreue Reproduktion der Grotte geschaffen und 2016 wurde das moderne Besucherzentrum Lascaux IV er\u00f6ffnet. Nach einer einst\u00fcndigen F\u00fchrung durch den Nachbau der H\u00f6hle gibt es in einem Ausstellungsraum die Nachbildungen von diversen H\u00f6hlenmalereien mit interaktiven Erkl\u00e4rungen. Anschlie\u00dfend besichtigten wir das benachbarte reizende St\u00e4dtchen Montignac, das an beiden Seiten der V\u00e9zere liegt. Auch hier gibt es noch viele H\u00e4user aus dem 14. bis 16. Jahrhundert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-15 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/lascaux_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1366\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/lascaux_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1366\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/lascaux_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1368\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/lascaux_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1368\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/lascaux_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1369\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/lascaux_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1369\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/montignac_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1365\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/montignac_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1365\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/montignac_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1370\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/montignac_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1370\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/montignac_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1367\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/montignac_3.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1367\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Freitag, 2.8.2024, Terrasson-Lavilledieu \u2013 Le Lioran, 163 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Plan\u00e4nderung: eigentlich wollten wir heute nach Limoges fahren, doch beim Fr\u00fchst\u00fcck hatte Gabi die Idee, der Hitze auszuweichen und in die Berge zu fahren. Zun\u00e4chst kommen wir nach Brive-la-Gaillarde im Limousin. Die Altstadt ist \u00fcberschaubar, nett, hier findet man immer wieder Herrenh\u00e4user, die mit T\u00fcrmchen verziert sind. Am n\u00f6rdlichen Rand der Altstadt steht ein 22,5 m hoher Leuchtturm, es handelt sich jedoch um einen Wasserturm von 1834, der fr\u00fcher die umliegenden Brunnen versorgte. Wir fuhren weiter nach Osten in die Auvergne in die Berge des Cantal nach Le Lioran. \u201eWer das Cantal nicht kennt, kennt die Auvergne nicht, und wer die Auvergne nicht kennt, kennt Frankreich nicht\u201c schrieb der Schriftsteller Bernard Pouch\u00e9le. Das Cantal liegt im Inneren des Zentralmassivs und hat seinen Namen von einem gewaltigen Vulkan, der einst den Gro\u00dfteil des Gebietes bedeckte und der Gr\u00f6\u00dfte Europas war. Er bildete sich vor 13 Millionen Jahren und erlosch vor 3 Millionen Jahren. Seine \u00dcberreste bilden ein Gebirge mit markanten Gipfeln und sch\u00f6nen Ausblicken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-16 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/brive_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1374\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/brive_1.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1374\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/brive_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1373\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/brive_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1373\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/brive_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1375\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/brive_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1375\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Samstag, 3.8.2024, Le Lioran \u2013 Le Mont-Dor\u00e9, 113 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren von unserem Stellplatz 1,5 km weiter zur Talstation der Seilbahn (auf 1258 m Seeh\u00f6he) und wanderten von dort zuerst durch den Wald, dann steil bergauf \u00fcber Blumenwiesen und Heidelbeerstr\u00e4ucher, entlang einem Grat zum 1811 m hohen Puy du Rocher. Von dort ging es kurz bergab zur Bergstation der Seilbahn und dann nochmals 60 H\u00f6henmeter hinauf zum Plomb du Cantal, der mit 1858 m der h\u00f6chste Berg des Department Cantal ist. \u00dcber die Schipiste ging es dann zur\u00fcck zum Ausgangspunkt. F\u00fcr die 10,6 km lange Tour ben\u00f6tigten wir mit etlichen Pausen knappe 6 Stunden. \u00dcber die Route de Cantal fuhren wir dann wieder einmal nur bergauf bergab zu einem Stellplatz, von dem es noch ca. 50 km bis Clermont-Ferrand sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-17 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1385\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1385\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1379\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1379\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1386\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1386\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1383\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_4.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1383\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_5.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1382\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_5.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1382\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_6.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1378\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_6.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1378\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/pklns_20240803_142032.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1387\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/pklns_20240803_142032.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1387\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1384\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route.jpg?w=613\" alt=\"\" class=\"wp-image-1384\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_7.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1380\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/route-de-cantal_7.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1380\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0308.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0308.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1392\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag, 4.8.2024, Le Mont-Dor\u00e9 \u2013 Queuille, 90 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weiter \u00fcber die Berge fuhren wir in die Michelin-Stadt Clermont-Ferrand. Vor der Besichtigung der Altstadt gingen wir noch Mittagessen: eine gute magret de canard (Entenbrust) avec jus aux herbes et frites de maison. Die Altstadt ist zwar im Reisef\u00fchrer als sehenswert beschrieben, beeindruckt hat uns jedoch nur die Cathedral\u00e9 Notre-Dame-de-l\u2019Assomption aus fast schwarzem Volvic-Lavastein und vor allem die romanische Basilique Notre-Dame-du-Port. Diese Kirche, fast g\u00e4nzlich aus Arkose (Sandstein mit hohem Gehalt an Feldspat), wirkt dadurch hell. Im Gegensatz dazu besteht der Glockenturm aus dunklem Volvic-Stein. Sehenswert auch das S\u00fcdportal mit einem herrlichen Tympanon. Viele sch\u00f6ne alte H\u00e4user sind leider heruntergekommen und w\u00e4ren renovierungsbed\u00fcrftig. Am sp\u00e4ten Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Norden nach Queille.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-18 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1399\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_1.jpg?w=577\" alt=\"\" class=\"wp-image-1399\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1400\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_2.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1400\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1396\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1396\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_4.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1395\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_4.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1395\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_5.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1397\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_5.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1397\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_6.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1398\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/clermont-ferrand_6.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1398\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Montag, 5.8.2024, Queuille \u2013 Saint-Amand-Montrond, 141 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen wir zur Aussichtsplattform mit Blick auf den M\u00e9andre de Queuille, eine 2 km lange Schleife, die der Fluss Sioule in den bewaldeten Granith\u00fcgel gegraben hat. Dann fahren wir einige km weiter nach St-Priest-des-Champs zur Cascade du Gour Saillant, einem sch\u00f6nen Wasserfall mitten im Wald. Schwierig war es, sich neben der Stra\u00dfe einzuparken. Weiter fuhren wir zum Viaduc des Fades, beim Stausee Fades-Besserve. Die Gegend hat uns an den Stausee Ottenstein erinnert. Das Viadukt war nach seinem Bau (1901-09) die h\u00f6chste Eisenbahnbr\u00fccke der Welt. 2007 wurde die Bahnstrecke allerdings stillgelegt und dient heute als Draisinenbahn. Bei Saint-Gervais-d\u2019Auverne legten wir dann am \u00c9tang Philippe einen Badestopp ein, bevor wir die Auverne verlie\u00dfen und unseren \u00dcbernachtungsplatz an der Cher in St-Amand-Montrond ansteuerten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-19 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/meandre-de-queuille.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1410\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/meandre-de-queuille.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1410\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/cascade-du-gour-saillant_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1408\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/cascade-du-gour-saillant_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1408\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/cascade-du-gour-saillant_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1409\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/cascade-du-gour-saillant_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1409\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/stausee-fades-besserve.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1406\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/stausee-fades-besserve.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1406\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/viaduc-des-fades.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1407\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/viaduc-des-fades.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1407\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0508.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1405\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0508.jpg?w=527\" alt=\"\" class=\"wp-image-1405\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag, 6.8.2024, Saint-Amand-Montrond \u2013 Nevers, 100 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Vormittag besichtigten wir den Schlosspark des Ch\u00e2teau de Meillant im gleichnamigen Ort. Da heute wieder ein sehr warmer Tag war, beschlossen wir, wieder einen Badestopp am \u00c9tang de Goule bei Bassais-le-Fromental einzulegen. Auf dem Weg dorthin fanden wir an einer Stra\u00dfenkreuzung in Charenton du cher das Restaurant Au Faisan Dor\u00e9 mit einem 3-g\u00e4ngigen Men\u00fc und einem \u00bc l Wein um 16 \u20ac! Beim \u00e9tang blieben wir nicht allzu lange, das Wasser war leider keine Abk\u00fchlung. Somit ging es weiter Richtung Osten ins Burgund nach Nevers. Der Stellplatz an der Loire war schon voll, doch auf der angrenzenden Stra\u00dfe fanden wir einen guten Platz zum \u00dcbernachten. Die Kathedrale, die bereits 2019 einger\u00fcstet war, wird noch immer renoviert. Die S\u00fcdseite sieht mittlerweile wieder hell und sehr sch\u00f6n aus. Allerdings wird auch im Inneren der westliche Teil, also ab den Querschiffen renoviert und ist nicht zug\u00e4nglich. Danach noch ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt und zur\u00fcck zum Camper.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-20 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-de-meillant_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1416\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-de-meillant_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1416\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-de-meillant_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1417\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-de-meillant_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1417\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-de-meillant_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1419\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-de-meillant_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1419\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nevers_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1415\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nevers_1.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1415\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nevers_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1418\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nevers_2.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1418\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nevers_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1414\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nevers_3.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1414\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch, 7.8.2024, Nevers \u2013 Pontailler-sur-Sa\u00f4ne, 231 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst fuhren wir nach Ch\u00e2teau-Chinon, wo wir den Fontaine du Mairie von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle, aufsuchten. Auf unserer letzten Burgund-Reise hatten wir diesen Brunnen verpasst \u2013 wahrscheinlich, weil wir keinen Parkplatz gefunden hatten. Der Brunnen ist eine bizarre Konstruktion aus R\u00e4dern und bunten Figuren, die vom Wasser in Bewegung gehalten werden sollten. Wasser spritzte zwar aus den Figuren, bewegt haben sich diese aber nicht. Die beiden K\u00fcnstler haben bereits mehrere dieser Brunnen entworfen, u.a. den Strawinski-Brunnen beim Centre Georges Pompidou in Paris. Anschlie\u00dfend fuhren wir zum Ch\u00e2teau Sully und besuchten auch dort den Schlosspark, welcher nicht so gepflegt war wie der des Ch\u00e2teau de Meillant. Nachdem es am Morgen bew\u00f6lkt war, hat es mittlerweile wieder 28\u00b0C Schlie\u00dflich fuhren wir noch nach Beaune zur Fa. Fallot Senf kaufen. Fallot ist der einzige Hersteller von Dijon-Senf in Frankreich und produziert nach althergebrachtem Rezept und zerkleinert die Senfk\u00f6rner mit einer historischen Steinm\u00fchle. Unsere letzte Nacht in Frankreich verbringen wir in Pontailler-sur-Sa\u00f4ne am Ufer der Sa\u00f4ne.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-21 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-chinon.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1426\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-chinon.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1426\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-de-sully.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1424\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/chateau-de-sully.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1424\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/pontailler-sur-saone.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1425\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/pontailler-sur-saone.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1425\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0708.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0708.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1431\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag, 8.8.2024, Pontailler-sur-Sa\u00f4ne \u2013 Kirchberg an der Jagst, 542 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gabi wollte in Frankreich noch eine Tarte Flamb\u00e9e essen. So fuhren wir nach Thann, wo wir kurz nach 12 Uhr ankamen. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter und verlie\u00dfen um 15 h Frankreich, um dann nach Kirchberg an der Jagst, zwischen Heilbronn und N\u00fcrnberg weiterzufahren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-22 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/thann_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1434\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/thann_1.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1434\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/thann_2.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1436\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/thann_2.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1436\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/thann_3.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1435\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/thann_3.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1435\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0808-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0808-2.jpg?w=1018\" alt=\"\" class=\"wp-image-1440\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Freitag, Kirchberg an der Jagst \u2013 Wien, 681 km<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon gestern, als wir nach Kirchberg kamen, sahen wir dass der Ort sehr nett ist. Schon von Weitem sieht man den 45 m hohen Stadtturm. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten wir deshalb noch einen kleinen Stadtbummel. In einem Dorfgasthaus \u201eGasthaus zur Linde Pruppach\u201c bei Schwabach a\u00dfen wir noch zu Mittag und dann ging es nach Hause. Ankunft: 21 Uhr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-23 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/kirchberg-an-der-jagst_1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1444\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/kirchberg-an-der-jagst_1.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1444\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/kirchberg-an-der-jagst_2-1.jpg\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1445\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/kirchberg-an-der-jagst_2-1.jpg?w=683\" alt=\"\" class=\"wp-image-1445\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0908.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gkurz.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0908.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1446\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Gesamtkilometer: 6346<br>Durchschnittliche Geschwindigkeit: 48 km\/h<br>Durchschnittlicher Verbrauch: 10 l\/100 km<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 20.06.2024, Wien &#8211; Aschaffenburg, 726 km Gegen 11:30 kommen wir von zu Hause weg. Staus und Baustellen halten uns immer wieder auf. Um 20:15 kommen wir auf unserem \u00dcbern\u00e4chtigungsplatz, einem Parkplatz beim Schloss Sch\u00f6nbusch bei Aschaffenburg (N 49\u00b0 57&#8242; 51.84&#8243;, E 9\u00b0 6&#8242; 30,28&#8243;) an. Freitag, 21.06.2024, Aschaffenburg &#8211; Tournai, 550 km Beim Fr\u00fchst\u00fcck begann es zu regnen. Wegen Stau auf der Autobahn K\u00f6ln f\u00fchren wir auf der Bundesstra\u00dfe \u00fcber die Mosel, wo es wieder sonnig war. Mittagessen im Mosel-Weinort P\u00fcnderich. Auf der Weiterfahrt nach Belgien kamen wir immer wieder in heftigen Regen. Und Staus hielten uns immer wieder auf. So kamen wir erst gegen 19:30 nach Tournai. Regen ist vorbei, es scheint wieder die Sonne. Samstag, 22.06.2024, Tournai &#8211; Calais, 153 km In der Nacht hat es mal geregnet und dann wieder leicht beim Fr\u00fchst\u00fcck, aber w\u00e4hrend unserer Stadtbesichtigung kam sogar die Sonne heraus. Die mittelalterliche Altstadt von Tournai ist gut erhalten und sehr nett. Die Kathedrale Notre-Dame wird gerade renoviert. Besonders sehenswert auch der Glockenturm Belfried (der \u00e4lteste Belgiens) und die Pont des Trous, eine Br\u00fccke \u00fcber den Escault. Gegen 13 Uhr verlie\u00dfen wir Tournai und fuhren weiter nach Lille. Nach einiger Suche fanden wir schlie\u00dflich einen Parkplatz an der Avenue Vauban. Die Altstadt ist ebenfalls sehr sch\u00f6n, aber extrem belebt, vor allem junge Leute. Sehenswert der Place du General-de-Gaulle mit der alten B\u00f6rse. Eine S\u00e4ule in der Mitte des Platzes erinnert an die Belagerung durch die \u00d6sterreicher im Revolutionskrieg von 1792. Weiters die Neue B\u00f6rse im Stil der fl\u00e4mischen Renaissance und die Kathedrale Notre-Dame-de-la-Treille. Sie wurde erst 1854 im neugotischen Stil als monumentaler Schrein f\u00fcr das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Treille begonnen und 1999 mit der modernen Westfassade vollendet. Gegen 18 Uhr verlie\u00dfen wir Lille und fuhren weiter nach Calais. Den Platz auf Park4Night gibt es nicht mehr, daf\u00fcr einen gro\u00dfen kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatz. Sonntag, 23.06.2024, Calais &#8211; Boulogne-sur-Mer, 47 km Heute war ein wundersch\u00f6ner Tag. Blauer Himmel, Sonnenschein und recht warm. Am Vormittag besichtigten wir die Altstadt von Calais mit H\u00f4tel de Ville und der Figuren-Skulptur &#8222;B\u00fcrger von Calais von Rodin. Diese erinnert an die englische Belagerung von 1346\/1347 und das heroische Angebot von 6 M\u00e4nnern, ihr Leben f\u00fcr das der Stadtbewohner zu opfern. Am Nachmittag fuhren wir dann die Opalk\u00fcste nach S\u00fcden bis Boulogne-sur-Mer, mit einem Halt am Cap Blanc-Nez mit den 134 m hohen Kalksteinklippen. Montag, 24.06.2024, Boulogne-sur-Mer &#8211; Le Crotoy, 84 km Wir fuhren die C\u00f4te d&#8217;Opal nach S\u00fcden und wollten wieder ans Meer. Wir versuchten es bei Le Touquet-Paris-Plage, aber vergebens. Der Ort ist zu mond\u00e4n. Teure Hotels und keinerlei M\u00f6glichkeit, mit dem Camper stehen zu bleiben. Ohne das Meer auch nur gesehen zu haben, kehrten wir um und versuchten unser Gl\u00fcck in Berck-sur-Mer. Dort fanden wir einen riesigen Parkplatz, ca. 100 m vom Strand entfernt. Der Parkplatz war zwar kostenpflichtig, aber die 40 Cent f\u00fcr 2 Stunden konnten wir uns leisten. Mittagessen im L&#8217;Horizon, das Men\u00fc Vorspeise und Plat um \u20ac 18,20. Um 15:15 nach Ablauf des Parktickets fuhren wir dann zur Baie de Somme nach Le Crotoy auf einen Stellplatz, durch D\u00fcnen vom Meer getrennt und verbrachten den sp\u00e4ten Nachmittag am Strand. Zum Abendessen gab es dann Gegrilltes. Dienstag, 25.06.2024, Le Crotoy &#8211; Maison de la Baie de Somme, 23 km Wir fuhren weiter auf die s\u00fcdliche Seite des Baie de Somme auf den Gratisstellplatz beim Maison de la Baie de Somme. Mit dem Rad unternahmen wir einen Ausflug nach St-Valery an der Somme-Bucht und sahen hier den ersten Seehund nahe dem Ufer der Somme. Am Abend nach dem EM-Spiel \u00d6sterreich gegen Niederlande fuhren wir dann noch mit dem Rad zum ca. 4 km entfernten Le Hourdel Seehunde und V\u00f6gel beobachten. Die Seehunde lagen am etwa 1 km entfernten anderen Somme-Ufer und einige wenige schwammen die Somme herab. Mittwoch, 26.06.2024, Maison de la Baie de Somme &#8211; Rouen, 135 km Auf der Weiterfahrt nach S\u00fcden kamen wir zun\u00e4chst nach Ault, wo die Falaises (Klippen) und die Alabasterk\u00fcste, die sich bis Le Havre erstreckt, beginnen. Dann ging es weiter nach Le Tr\u00e9port. Le Tr\u00e9port ist ein nettes kleines St\u00e4dtchen, bis auf die Kirche Saint-Jaques aus dem 16. Jahrhundert ohne besondere Sehensw\u00fcrdigkeiten. N\u00e4chste Station war Neufch\u00e2tel-en-Bray, f\u00fcr seinen K\u00e4se bekannt, der 1035 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt wurde und damit als \u00e4lteste K\u00e4sesorte der Normandie gilt. Der Neufch\u00e2tel besteht aus pasteurisierter oder roher Kuhmilch, hat eine trockene, samtige Rinde und es gibt ihn entweder quadratisch oder in Herzform. Wir haben uns gleich mehrere Portionen im Supermarkt gekauft. Direkt vom Produzenten gibt es ihn leider nur an Samstagen am Markt. Auch Neufch\u00e2tel, wie viele andere Orte in der Normandie, litt unter den K\u00e4mpfen im 2. Weltkrieg stark, sodass auch hier die Kirche Notre-Dame aus dem 12. Jahrhundert das einzige interessante Baudenkmal ist. Schlie\u00dflich fuhren wir weiter nach Rouen auf einen Stellplatz auf der Seine-Insel. Dort stehen wir nun neben der Seine und genie\u00dfen nach einem hei\u00dfen Tag die k\u00fchle Brise. Donnerstag, 27.06.2024, Rouen &#8211; Norville, 73 km Trotz Kriegszerst\u00f6rungen hat Rouen ihr altert\u00fcmliches Aussehen bewahren k\u00f6nnen. Wir begannen unseren Besichtigungstour bei der Cath\u00e9dral Notre-Dame. Eindrucksvoll ist vor allem die Westfassade mit ihren drei Portalen und den \u00fcppigen Figurenschmuck. Der 151 m hohe Vierungsturm (der h\u00f6chste Frankreichs) wird gerade renoviert und ist einger\u00fcstet. Wir gingen weiter durch die engen Gassen mit den alten Fachwerkh\u00e4usern zur \u00c9glise Saint-Maclou, einem Meisterwerk der sp\u00e4tgotischen Flamboyant-Architektur. Nach dem Mittagessen besichtigten wir die Gros-Horloge und Belfroi (Torbogen mit der gro\u00dfen Uhr). Vorbei am Palais de Justice im Stil der Flamboyant-Gotik fuhren wir zum Place du Vieux-March\u00e9 mit der modernen \u00c9glise Saint-Jeanne d\u2019Arc, von au\u00dfen ist die Kirche den Flammen des Scheiterhaufens nachempfunden. \u00dcber den Tour Jeanne d\u2019Arc, in dem Jeanne d\u2019Arc gefangen gehalten wurde, fuhren wir wieder zur\u00fcck zum Camper und entlang der Boucles de la Seine (Seine-Schleifen) auf den Stellplatz in Norville. Freitag, 28.06.2024, Norville &#8211; La Rivi\u00e8re-Saint-Sauveur, 57 km Heute stand Le Havre am Programm. Wir parkten uns am kostenlosen Aire de stationnement de camping-cars im Nordosten von Le Havre. Von dort sind es ca. 6,5 km ins Zentrum, wobei die ersten 1,5 km ganz sch\u00f6n bergab gehen. Das Stadtzentrum von Le Havre wurde 1944 von den Alliierten v\u00f6llig zerst\u00f6rt und wurde vom Pariser Architekten Auguste Perret, \u201eMeister des Stahlbetons\u201c basierend auf den Grundprinzipien \u00dcbersichtlichkeit, Einfachheit und Helligkeit neu aufgebaut. Breite Stra\u00dfen und quadratische H\u00e4userbl\u00f6cke folgen geometrischen Grunds\u00e4tzen. Le Havre ist eine interessante, aber nicht gerade sch\u00f6ne Stadt. Als erstes kamen wir zum Espace Oscar Niemeyer, einem Kulturzentrum mit Kinos, Bibliothek und Ausstellungsr\u00e4ume (Oscar Niemeyer ist Sch\u00f6pfer der brasilianischen Retortenstadt Brasilia). Im Volksmund wird das Kulturzentrum auch Petit Volcan, Yoghurtbecher oder Elefantenfu\u00df genannt. Anschlie\u00dfend kamen wir zur \u00c9glise Saint Joseph. Ihren 110 m hohen Turm kann man schon von Weitem sehen. Die Kirche ist den Opfern der Bombenangriffe gewidmet. Durch die zahlreichen kleinen Glasfenster wirkt der Innenraum hell und bunt. \u00dcber dem Altar im Zentrum der Kirche \u00f6ffnet sich der achteckige Laternenturm. Nach dem Mittagessen auf der Terrasse des Restaurants La Croisette mit einer k\u00f6stlichen Trilogie de poissons und Blick auf den Strand und das Meer, fuhren wir \u00fcber den Hafen, Kathedrale (eines der wenigen historischen Geb\u00e4ude der Innenstadt) und den Docks Vauban (einst Lagerhallen, jetzt Einkaufs-, Freizeit- und Kulturzentrum) bergauf, zur\u00fcck zum Camper. \u00dcber die Seine-Br\u00fccke Pont de Normandie steuerten wir einen Stellplatz in La Rivi\u00e8re-Saint-Sauveur an, f\u00fcr den morgigen Besuch des benachbarten Honfleur. Angekommen um 17:30 Uhr konnten wir den Abend noch in der Sonne vor dem Camper genie\u00dfen. Samstag, 29.06.2024, La Rivi\u00e8re-Saint-Sauveur \u2013 H\u00e9rouvillette, 65 km Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir mit dem Fahrrad in das 3,5 km entfernte Honfleur, die ber\u00fchmteste K\u00fcnstlerkolonie der Normandie. Der in Honfleur geborene Eug\u00e8ne Boudin wurde zu einem Wegbereiter des Impressionismus. Samstag ist hier Markttag und obendrein Wochenende, also wimmelte es in der Stadt nur so von Touristen. Besondere Attraktion des Ortes ist das Vieux Basin, das von sch\u00f6nen, alten, mit Schiefer verkleideten H\u00e4usern umrahmt wird. Unser Stadtspaziergang f\u00fchrte uns weiter, vorbei an zwei alten Waschh\u00e4usern zur Kirche Saint-L\u00e9onrad, dann zum Jardin du Tripot, \u00fcber enge Gassen zur Kirche Sainte-Catherine. Die Kirche wurde 1468, kurz nach Ende des Hundertj\u00e4hrigen Krieges in Holzbauweise errichtet, da sich die vom Krieg stark gezeichnete Stadt keinen Steinbau leisten konnte. Und damit ist diese Kirche die gr\u00f6\u00dfte Holzkirche Frankreichs. Am Markt kauften wir uns schlie\u00dflich Couscous, das wir auf einer Parkbank essen wollten. Da jedoch schwarze Wolken aufzogen, beschlossen wir, zur\u00fcck zum Camper zu fahren. Nach unserem Mittagessen brachen wir dann Richtung Caen auf. Wir wollten entlang der K\u00fcste zu den auf der Karte eingezeichneten Aussichtspunkte. Auf der schmalen Stra\u00dfe gab es jedoch keinerlei Parkm\u00f6glichkeit. Von Deauville fuhren wir dann landeinw\u00e4rts zum Stellplatz nach H\u00e9rouvillette, ca. 10 km vor Caen. Sonntag, 30.6.2024, H\u00e9rouvillette \u2013 Hermanville-sur-Mer, 37 km Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir nach Caen und parkten uns beim M\u00e9morial ein. Caen ist die Hauptstadt des D\u00e9partement Calvados und besitzt trotz Zerst\u00f6rungen im 2. Weltkrieg noch immer die gewachsenen historischen Strukturen. Mit dem Fahrrad fuhren wir vorbei am Jardin des Plantes zur Kirche Saint-\u00c9tienne. Im angrenzenden Kloster Abbaye aux Hommes ist heute das Rathaus untergebracht. Da in der Kirche gerade Messe war, fuhren wir weiter zur Kirche Saint-Pierre. Die Bauarbeiten dauerten 3 Jahrhunderte und man findet neben dem gotischen Flamboyant-Stil mit seinen Strebeb\u00f6gen, Fialen und Balustraden auch Renaissance-Elemente. Gegen\u00fcber der Kirche liegt das Ch\u00e2teau Ducal, das heute einen kleinen Park, das Mus\u00e9e des Beaux-Arts und das Mus\u00e9e de Normandie beherbergt. Am Markt st\u00e4rkten wir uns mit einem Poulet roti. Danach besichtigten wir die Abteikirche des Abbaye aux Dames, Sainte-Trinit\u00e9. Sie ist au\u00dfen wie innen eher schlicht, im Inneren wirkt sie extrem hell. Interessant sind das Triforium, ein schmaler, hinter Bogen\u00f6ffnungen verborgener Laufgang \u00fcber den hohen Arkaden, sowie die f\u00fcr die normannische Kunst typischen Bandfriese an den Arkadenb\u00f6gen. Schlie\u00dflich besichtigten wir noch die \u00c9glise Saint-\u00c9tienne. Sie wurde von Wilhelm dem Eroberer gestiftet, dessen Grab sich auch in der Kirche befindet. Die Kirche mit ihrer schlichten Fassade gilt als Musterbeispiel f\u00fcr den romanischen Kirchenbau in der Normandie. Auch das schmucklose Langhaus mit seinem Kreuzrippengew\u00f6lbe spiegelt den Geist der Romanik deutlich wider. Auf der Weiterfahrt mit unserem Camper zum Stellplatz in Hermanville-sur-Mer besichtigten wir noch die knapp au\u00dferhalb Caens gelegene Pilgerkirche Petit Lourdes mit 2 Kirchenr\u00e4umen und einer winzigen Grotte. Die Mehrzahl der Besucher waren jedoch keine Pilger, sondern besichtigten die Ausstellung mit Bildern weiblicher K\u00fcnstlerinnen. Kurz vor Hermanville blieben wir noch in B\u00e9nouville beim M\u00e9morial-Pegasus stehen. Am 6. Juni 1944 landeten hier kurz nach Mitternacht Soldaten der britischen Luftwaffe und konnten die strategisch wichtige Br\u00fccke erobern, ein erfolgreicher Auftakt zur Landung der Alliierten. Die Br\u00fccke wurde aus verkehrstechnischen Gr\u00fcnden 1994 durch einen zweispurigen Nachbau mit gr\u00f6\u00dferer Spannweite ersetzt. Die alte Br\u00fccke ist im M\u00e9morial-Pegasus zu besichtigen. Montag, 1.7.2024, Hermanville-sur-Mer \u2013 Sainte-M\u00e8re-\u00c9glise, 96 km Unsere 1. Station heute war Luc-sur-Mer an der C\u00f4te de Nacre. Am 15. J\u00e4nner 1885 strandete dort ein Wal, dessen Skelett man in einem Park hinter dem Rathaus besichtigen kann. Bei diesem Wal handelt sich mit einer L\u00e4nge von 19 m und einem Gewicht von rund 40 Tonnen um den gr\u00f6\u00dften je in Europa angesp\u00fclten Wal. Danach fuhren wir nach Douvres-la-D\u00e9livrande, wo sich in der Basilique Notre-Dame-de-la-D\u00e9livrande eine schwarze Marienstatue aus dem 16. Jahrhundert befindet, die Pilgerscharen in die Stadt zieht. N\u00e4chste Station war Arromanches-les-Bain, ein kleiner Fischer- und Bedeort, aber untrennbar mit der alliierten Invasion verbunden. Die Alliierten begannen hier bereits einen Tag nach der Invasion, einen k\u00fcnstlichen Hafen aus alten Schiffen und Betonhohlk\u00f6rpern anzulegen, um den Nachschub f\u00fcr die Truppen gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Die Reste des k\u00fcnstlichen Hafens und schwimmende Landungsbr\u00fccken sind noch sichtbar. Auf Grund der 80-Jahr-Feierlichkeiten der Invasion sind die Stra\u00dfen mit Fahnen der Alliierten geschm\u00fcckt und an den Laternenmasten h\u00e4ngen Fahnen mit den Bildern von WWII-Heroes. Von Arromanches-les-Bain unternehmen wir dann eine Wanderung entlang der Klippen zum Cap Manvieux. Wir fahren auf die Halbinsel Cotentin, einer landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Region mit wenig touristischer Infrastruktur. Letzte Station war dann der kleine Ort Sainte-M\u00e8re-\u00c9glise, bekannt durch den Fallschirmspringer John Steele, der mit seinem Fallschirm am Kirchturm h\u00e4ngen blieb. Dieses Ereignis wurde sp\u00e4ter im Film \u201eDer l\u00e4ngste Tag\u201c verfilmt. 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